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Technische Hilfeleistung / 16.03.12, 10:07 Uhr / Aschersleben, Güstener Straße
VKU eingeklemmte Person (1 Per. gerettet)
Unfall
Frau fährt mit voller Wucht gegen Baum
erstellt 16.03.12, 18:15h, aktualisiert 16.03.12, 18:27h

ASCHERSLEBEN/MZ/THO. Ein schwerer Verkehrsunfall unter Alleinbeteiligung hat sich am Freitag gegen 11.45 Uhr auf der K 1374 in Richtung Güsten, nur wenige hundert Meter vor dem Ortseingang Aschersleben, ereignet.

Dabei wurde eine 61-Jährige Frau verletzt. Die Staßfurterin war auf dem Weg nach Aschersleben, als sie in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abkam und mit ihrem Fahrzeug gegen einen Baum prallte. Durch die Wucht des Aufpralls hob sich das Heck des silbergrauen Daewoos und die Frau wurde in ihrem Wagen eingeklemmt, schilderte ein Polizeisprecher den Unfallhergang. Ein Ascherslebener (Name ist der Redaktion bekannt) entdeckte das qualmende Autowrack im Straßengraben und hielt als Erster an, um zu helfen.

Erst mal sind etliche Autos an der Unfallstelle vorbeigefahren", beanstandete er die unterlassene Hilfeleistung. Dann bekam der junge Mann aber doch noch Unterstützung. "Zu fünft haben wir versucht, die Tür aufzustemmen, haben es aber nicht geschafft", erzählte er. Schließlich befreiten die zwischenzeitlich alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben die Verunfallte aus dem Fahrzeug. Sie wurde ins Klinikum eingeliefert.

Warum die Staßfurterin von der Fahrbahn abkam, ob gesundheitliche Probleme oder ein technischer Defekt ursächlich sind oder sie möglicherweise zu schnell unterwegs war, ist noch unklar, teilte die Polizei mit. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Text + Bilder: Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 29.02.12, 05:18 Uhr / Aschersleben, Blumenstraße
Brand in einer Diskothek
Aschersleben

Diskothek «N8Werk» brennt aus

erstellt 29.02.12, 10:07h, aktualisiert 29.02.12, 14:31h

ASCHERSLEBEN/MZ/THO. Ein Feuer hat am frühen Mittwochmorgen die Diskothek "N8Werk" in Aschersleben verwüstet. Große Teile des einstigen Partytempels, der in jüngster Vergangenheit nur noch sporadisch als Veranstaltungsort genutzt wurde, brannten aus. Gemeldet wurde der Brand gegen 5.30 Uhr. 13 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz. Wie Wehrleiter Christoph Voigt mitteilte, habe es gleich an mehreren Stellen im Objekt gebrannt. Vor dem Hintergrund geht die Kriminalpolizei auch von vorsätzlicher Brandstiftung aus.


Aschersleben

Partytempel von einst geht in Flammen auf

VON SUSANNE THON, 29.02.12, 10:07h, aktualisiert 29.02.12, 22:05h

ASCHERSLEBEN/MZ. Ein Feuer - allem Anschein nach gelegt - hat am frühen Mittwochmorgen die Diskothek "N8Werk" in Aschersleben verwüstet. Große Teile des einstigen Partytempels, der in jüngster Vergangenheit nur noch sporadisch als Veranstaltungsort genutzt wurde, brannten aus; teilweise stürzten Deckenteile ein. Der an und im Gebäude entstandene Sachschaden ist immens. Wie hoch der allerdings ist, war am Mittwoch nicht mehr in Erfahrung zu bringen.

Um 5.13 Uhr wurde der Brand in der Blumenstraße von einer Passantin gemeldet. Mit 13 Mann und drei Einsatzfahrzeugen rückte die Freiwillige Feuerwehr Aschersleben an. "Das Objekt war komplett verraucht", sagte Wehrleiter Christoph Voigt. Angesichts der heftigen Rauchentwicklung ließ sich der Brandherd zunächst auch nur schwer ausfindig machen. Wie sich herausstellte, handelte es sich auch nicht nur um einen: "Es hat an mehreren Stellen gebrannt", so Voigt. Er und seine Kollegen bekamen die Situation aber schnell unter Kontrolle. Zufrieden mit der Arbeit seiner Kameraden, übte Voigt dennoch Kritik: Abermals sei es bei der Alarmierung zu Missverständnissen gekommen. Wie schon im Dezember, als die Feuerwehr ihren Einsatzort - eine brennende Gartenlaube eine Viertelstunde lang suchen musste. Nun wurde den Einsatzkräften Brunnen- statt Blumenstraße übermittelt. Lediglich der Vermerk "ehemalige Disko" ließ bei den Ortskundigen die Alarmglocken schrillen. Trotzdem: "Sicherheitshalber haben wir natürlich beide Straßen angefahren", so der Wehrleiter, der mit seinen Kameraden noch bis halb zehn mit den Nachlöscharbeiten im "N8Werk" beschäftigt war.

Die Kriminalpolizei, die parallel dazu die Tatortarbeit aufgenommen hat, geht derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Schon drei Stunden nach Ausbruch des Feuers und einer ersten Spurensicherung war die Rede davon. "Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern aber noch an", erklärte Kriminalhauptkommissar Hartmut Kühne, Leiter des Kriminaldienstes, am Mittwochnachmittag und hielt sich entsprechend bedeckt. Nach MZ-Informationen habe es auf den ersten Blick keine offensichtlichen Einbruchsspuren gegeben.

Das "N8Werk" steht seit geraumer Zeit den größten Teil des Jahres leer. Nur hin und wieder fanden in der einst beliebten Diskothek noch Veranstaltungen statt. Wie die MZ in Erfahrung brachte, ist die LateNight-Project Discothek-Event GmbH immer noch Betreiber. Eine entsprechende Betriebserlaubnis liege wohl auch vor. Allerdings habe die Gesellschaft mit Sitz in Berlin das Objekt seit seiner Schließung nur mehr an Dritte unterverpachtet. Eine Kontaktaufnahme schlug am Mittwoch fehl.

Text + Bilder: Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 22.02.12, 19:59 Uhr / Aschersleben, Parkstraße
Brand eines Kunstwerks
Aschersleben

LAGA-Skulptur niedergebrannt
erstellt 23.02.12, 10:34h

ASCHERSLEBEN/MZ. In der Nacht zum Donnerstag ist eine der LAGA-Skulpturen im Stadtpark in Flammen aufgegangen. Trotz des schnellen Eintreffens der Feuerwehr konnte von der spiegelnden Zwiebel nicht mehr viel gerettet werden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Text + Bild: Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 23.01.12, 08:04 Uhr / Aschersleben, Krähengeschrei
Laubenbrand
Aschersleben

Gartenlaube bis auf die Grundmauern niedergebrannt
erstellt 23.01.12, 10:31h, aktualisiert 23.01.12, 15:58h


ASCHERSLEBEN/MZ/THO. Eine Gartenlaube im Krähengeschrei in Aschersleben ist Montagmorgen bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Gegen 8 Uhr wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Als sie am Einsatzort eintrafen, stand die Laube aber bereits im Vollbrand. Verletzt wurde niemand. Ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Lauben konnte verhindert werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von Brandstiftung aus. Auffällig: Es war nicht das erste Mal, dass die Feuerwehr in die Kleingartenanlage gerufen wurde. Schon mehrfach brannte es dort.

Bilder + Text : Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 07.12.11, 16:16 Uhr / Aschersleben, Im Busch
Laubenbrand
Aschersleben
Feuerwehr muss eine Viertelstunde den Einsatzort suchen
VON SUSANNE THON, 07.12.11, 21:29h, aktualisiert 08.12.11, 11:55h

ASCHERSLEBEN/MZ. Dicker Rauch dringt durch die geschlossenen Fensterläden. In der Laube schlagen die Flammen um sich. Die Scheiben bersten. Zu einem Laubenbrand sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben am Mittwoch ausgerückt, nicht wissend, ob sich noch jemand im Inneren befindet oder nicht. "Wenn wer dringewesen wäre, hätte es sich erledigt gehabt", sagte Feuerwehrmann Hartmut Beck nach dem Einsatz unverblümt. Denn Unstimmigkeiten bei der Alarmierung haben das Eintreffen der Feuerwehr am Einsatzort erheblich verzögert.

"15 Minuten haben wir gesucht", so der Einsatzleiter. Es habe lediglich Lange Gasse geheißen, woraufhin er und seine Kameraden zunächst die Straße von der Ecke Lindenstraße an vergebens abfuhren, bis dahin, wo es für den Fahrzeugverkehr nicht mehr weiter- geht, denn die Lange Gasse ist zweigeteilt. Es gibt eine direkte Zufahrt von der Lindenstraße und eine über die Straße Im Busch. Erst nach und nach - mit jedem Anrufer - wurde die Ortsangabe präziser. Erst sei die Rede gewesen von "irgendetwas mit Salz..." und dann schließlich vom Salzkoth, Sparte I, dem eigentlichen Einsatzort.

Letzteres war genau das, was Olaf Bräuer meldete. "Ich bin mit meinem Hund gerade Gassi gegangen", sagt der Ascherslebener, der die Ecke genau kennt, "ich gehe hier zwei Mal am Tag lang." So auch am späten Mittwochnachmittag. "Ich habe auf einmal den Rauch gesehen und sofort die Feuerwehr gerufen", so Bräuer.

Und die kam dann auch - mit einem Tanklösch- und einem Löschgruppenfahrzeug. Durch die vorangegangene Suche allerdings erst, als die Laube bereits voll in Brand stand. Doch den zwölf Kameraden gelang es schnell, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, noch bevor die Flammen durchs Dach schlugen. "Die Rauchentwicklung war gewaltig", sagt Beck. Personen befanden sich glücklicherweise nicht in der Laube, nur jede Menge Gerümpel. Dennoch scheint die Laube in Benutzung zu sein. Den Besitzer versuchte die Polizei noch am Mittwochabend ausfindig zu machen. Unklar bislang die Schadenshöhe und wie es überhaupt zu dem Brand kam. "Wir sind am Ermitteln", so Polizeihauptkommissar Henri Trautmann.

Text + Bilder : Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 22.11.11, 12:16 Uhr / Aschersleben, B6n Richtung Quedlinburg
VKU eingeklemmte Person
Salzlandkreis
88-Jähriger wird im dichten Nebel zum Geisterfahrer
VON Lars Geipel, 22.11.11, 13:54h, aktualisiert 22.11.11, 20:25h

Aschersleben /MZ. Es war nur eine kurze Pause, die ein Staßfurter Rentnerehepaar auf dem Parkplatz Hasenwinkel am Dienstag gegen 12.15 Uhr einlegte. Doch es war eine fatale Rast mit schrecklichen Folgen: Sie endete am Dienstagmittag auf der Bundesstraße 6 n zwischen den Anschlussstellen Aschersleben-Ost und Aschersleben-Zentrum in Richtung Quedlinburg kurze Zeit später mit einem tödlichen Geisterfahrer-Drama.

Frontaler Zusammenstoß

Nur wenige Sekunden, nachdem der 88-jährige Senior am Steuer seines Audi A4 und mit seiner ein Jahr jüngeren Frau auf dem Beifahrersitz von dem Parkplatz bei dichtem Nebel in die entgegengesetzte

Richtung losfuhr, krachte der Wagen auf der linken Spur frontal in einen entgegenkommenden Volkswagen Passat einer 45-Jährigen aus Harzgerode (Harzkreis). Die 87-jährige Rentnerin hatte überhaupt keine Überlebenschance und starb noch am Unfallort. Ihr Mann und die Fahrerin des entgegenkommenden Autos wurden bei der Kollision schwer verletzt und ins Krankenhaus nach Aschersleben gebracht.

Zwei weitere Unfälle

Doch das war noch nicht alles: Sofort bildete sich ein Stau - und auch dort krachte es. "Bei zwei weiteren Auffahrunfällen wurden noch einmal drei Personen verletzt", erklärte Johannes Stoye, Pressesprecher des zuständigen Autobahnpolizeireviers Börde.

Sperrung bis 16 Uhr

Nach dem Stand der Ermittlungen am späten Abend, hatte der Rentner bei dichtem Nebel offenbar komplett die Orientierung verloren und fuhr in die falsche Richtung auf die B6 n auf. Nur 300 Meter später kam ihm der Volkswagen Passat der Frau aus Harzgerode entgegen. Die hatte keine Möglichkeit mehr zu reagieren und fuhr mit hoher Geschwindigkeit frontal in den Audi, der sich danach noch auf der Fahrbahn drehte.

Die Bundesstraße musste nach dem Unfall voll gesperrt werden. Der Rückstau wuchs nur wenige Zeit später auf mehrere Kilometer an. Erst gegen 16 Uhr konnte die Nordharzautobahn in Richtung Quedlinburg wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Die Polizei sucht noch Zeugen des Verkehrsunfalls. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich im Autobahn-Polizeirevier Börde telefonisch unter der Nummer 039204 / 720 zu melden.

Text + Bilder : Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 25.09.11, 03:03 Uhr / Aschersleben, Bahnhofstraße
VKU eingeklemmte Personen / PKW brennt
Aschersleben

Filmreifer Unfall bedroht das große «W»
VON SUSANNE THON, 26.09.11, 18:20h, aktualisiert 26.09.11, 19:15h

ASCHERSLEBEN/MZ. Sachen gibt's, die gibt's gar nicht. Zehn Meter hohe sich kreuzende Palmen aus Stahl mit Kunststoffwedeln zum Beispiel. Und trotzdem "gedeihen" die vier Bäume seit rund anderthalb auf dem Bahnhofsvorplatz prächtig. Das Auge hat an Ascherslebens großem W, das der Berliner Künstler Ralf Ziervogel in Anlehnung an einen Hollywoodklassiker geschaffen hat, längst Gefallen gefunden. Jetzt aber ist der heimatliche Urlaub unter Palmen in Gefahr. Ein filmreifer Verkehrsunfall in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag hat das filmische Paradies erschüttert. So sehr, dass nun erst einmal die Statik der riesigen Skulptur überprüft werden müsse, erklärt Bernhard Fuchshuber, Leiter der Stabsstelle in der Ascherslebener Stadtverwaltung.

"Wir sind gerade dabei, die Schäden aufzunehmen", sagt er. Zwar bestehe wohl keine akute Umsturzgefahr, doch die Sperrung könne erst aufgehoben, wenn die letzten Zweifel hinsichtlich der Standfestigkeit des Kunstwerks ausgeräumt sind. "Unter Umständen kann man's so belassen", sagt Fuchshuber, oder hofft es vielmehr. Denn die augenscheinlichen Schäden am Sockel sind immens.

Mit viel zu hoher Geschwindigkeit war ein 21-Jähriger BMW-Fahrer aus Aschersleben in den frühen Sonntagmorgenstunden auf der Bahnhofstraße unterwegs. In der lang gezogenen Rechtskurve vor der Fußgängerampel verlor der junge Mann gegen 3 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er bretterte über den halben Bahnhofsvorplatz, rammte eine Litfasssäule und krachte gegen die Betonquader, auf denen die Palmen stehen. Durch die Wucht des Aufpralles wurden die tonnenschweren Teile um mehrere Zentimeter verschoben und der Unfallwagen gegen die nächste Straßenlaterne geschleudert. Der Fahrer und sein 19 Jahre alter Beifahrer hatten Glück im Unglück. Sie wurden zwar zur stationären Behandlung ins Klinikum gebracht, aber nicht all zu schwer verletzt. Schlechter sieht's da für den schwarzen BMW aus: Totalschaden.

Text: Mitteldeutsche Zeitung
Bilder: Mitteldeutsche Zeitung + Feuerwehr

Technische Hilfeleistung / 12.09.11, 09:45 Uhr / Aschersleben, OT Mehringen Drohndorfer Straße
Überflutete Keller / Wohnblöcke
Aschersleben, OT Mehringen

Bilder: FF Aschersleben / Stadt

Technische Hilfeleistung / 11.09.11, 17:41 Uhr / Aschersleben, Mehringer Straße
Überflutete Straße / Schlamm
Unwetter

Alptraum beginnt am 24. August
erstellt 13.09.11, 19:10h, aktualisiert 13.09.11, 19:53h

24. August: In den Abendstunden fegt ein Unwetter über weite Teile Deutschlands und hinterlässt auch in Aschersleben eine Schneise der Verwüstung. Besonders schlimm sind die Anwohner in der Mehringer Straße und An der Lehmkuhle betroffen. Gärten und Keller stehen unter Matsch und Wasser. Die B 6 überzieht eine bis zu 20 Zentimeter dicke Schlammschicht. Die Feuerwehr ist stundenlang im Einsatz. Auch vor der Kleingartenanlage "Goldene Aue" hat die Schlammlawine keinen Halt gemacht. Unwetterschäden gibt es außerdem in der Winninger Siedlung. Hier sind Bäume und starke Äste in die Gärten und auf Zäune der Anwohner gefallen.

5. September: Wieder sorgen starke Regenfälle in der Nacht für Überflutungen. Erneut trifft es die Anlieger der Mehringer Straße und An der Lehmkuhle sowie die Pächter der "Goldenen Aue". Etliche Keller in der Siedlung sind wieder voll gelaufen. Einfahrten, Wege, Rasenflächen und Beete sind verschwunden unter einer matschig-braunen, bis zu dreißig Zentimeter dicken Schlammschicht. Ursache für die Schlammlawinen sollen die nicht-funktionalen Gräben in der "Goldenen Aue" und zwischen Lehmkuhle und Kirschberg sein. Der Stadt ist das Problem bekannt, aber es tut sich nichts. Die Betroffenen fühlen sich im Stich gelassen. Der Unmut wächst.

8. September: Die Stadt wacht auf, erklärt den verwüsteten Bereich am Stadtrand zum "kleinen Krisengebiet" und kündigt für den nächsten Tag "Soforthilfe" an. Mittel- und langfristig sind weitere Schutzmaßnahmen geplant.

9. September: Am Quellgrund wird ein 30 Meter langer, bis zu vier Meter tiefer und 1,20 Meter hoher Wall aus Sandsäcken, An der Lehmkuhle eine Barriere aus Sandsäcken errichtet. Einige Gräben werden entkrautet und gereinigt. Den Anwohnern stellt die Stadt Container zur Verfügung und personelle Hilfe zur Seite.

11. September: Die Schlammschlacht geht in die dritte Runde. Erneut ergießt sich eine Wasser- und Schlammlawine quer durch Wohngebiet und Gartenanlage. Auch Mehringen und Schackenthal, Drohndorf, Klein Schierstedt und Schackstedt versinken in der braunen Brühe.

Text: Mitteldeutsche Zeitung

Bilder+Video: www.mz-web.de

Technische Hilfeleistung / 05.09.11, 00:23 Uhr / Aschersleben, Mehringer Straße
Überflutete Straße / Schlamm
Unwetter

Alptraum beginnt am 24. August
erstellt 13.09.11, 19:10h, aktualisiert 13.09.11, 19:53h

24. August: In den Abendstunden fegt ein Unwetter über weite Teile Deutschlands und hinterlässt auch in Aschersleben eine Schneise der Verwüstung. Besonders schlimm sind die Anwohner in der Mehringer Straße und An der Lehmkuhle betroffen. Gärten und Keller stehen unter Matsch und Wasser. Die B 6 überzieht eine bis zu 20 Zentimeter dicke Schlammschicht. Die Feuerwehr ist stundenlang im Einsatz. Auch vor der Kleingartenanlage "Goldene Aue" hat die Schlammlawine keinen Halt gemacht. Unwetterschäden gibt es außerdem in der Winninger Siedlung. Hier sind Bäume und starke Äste in die Gärten und auf Zäune der Anwohner gefallen.

5. September: Wieder sorgen starke Regenfälle in der Nacht für Überflutungen. Erneut trifft es die Anlieger der Mehringer Straße und An der Lehmkuhle sowie die Pächter der "Goldenen Aue". Etliche Keller in der Siedlung sind wieder voll gelaufen. Einfahrten, Wege, Rasenflächen und Beete sind verschwunden unter einer matschig-braunen, bis zu dreißig Zentimeter dicken Schlammschicht. Ursache für die Schlammlawinen sollen die nicht-funktionalen Gräben in der "Goldenen Aue" und zwischen Lehmkuhle und Kirschberg sein. Der Stadt ist das Problem bekannt, aber es tut sich nichts. Die Betroffenen fühlen sich im Stich gelassen. Der Unmut wächst.

8. September: Die Stadt wacht auf, erklärt den verwüsteten Bereich am Stadtrand zum "kleinen Krisengebiet" und kündigt für den nächsten Tag "Soforthilfe" an. Mittel- und langfristig sind weitere Schutzmaßnahmen geplant.

9. September: Am Quellgrund wird ein 30 Meter langer, bis zu vier Meter tiefer und 1,20 Meter hoher Wall aus Sandsäcken, An der Lehmkuhle eine Barriere aus Sandsäcken errichtet. Einige Gräben werden entkrautet und gereinigt. Den Anwohnern stellt die Stadt Container zur Verfügung und personelle Hilfe zur Seite.

11. September: Die Schlammschlacht geht in die dritte Runde. Erneut ergießt sich eine Wasser- und Schlammlawine quer durch Wohngebiet und Gartenanlage. Auch Mehringen und Schackenthal, Drohndorf, Klein Schierstedt und Schackstedt versinken in der braunen Brühe.

Text: Mitteldeutsche Zeitung

Bilder+Video: www.mz-web.de

Technische Hilfeleistung / 24.08.11, 21:52 Uhr / Aschersleben, Mehringer Straße
Überflutete Straße / Schlamm
Unwetter

Alptraum beginnt am 24. August
erstellt 13.09.11, 19:10h, aktualisiert 13.09.11, 19:53h

24. August: In den Abendstunden fegt ein Unwetter über weite Teile Deutschlands und hinterlässt auch in Aschersleben eine Schneise der Verwüstung. Besonders schlimm sind die Anwohner in der Mehringer Straße und An der Lehmkuhle betroffen. Gärten und Keller stehen unter Matsch und Wasser. Die B 6 überzieht eine bis zu 20 Zentimeter dicke Schlammschicht. Die Feuerwehr ist stundenlang im Einsatz. Auch vor der Kleingartenanlage "Goldene Aue" hat die Schlammlawine keinen Halt gemacht. Unwetterschäden gibt es außerdem in der Winninger Siedlung. Hier sind Bäume und starke Äste in die Gärten und auf Zäune der Anwohner gefallen.

5. September: Wieder sorgen starke Regenfälle in der Nacht für Überflutungen. Erneut trifft es die Anlieger der Mehringer Straße und An der Lehmkuhle sowie die Pächter der "Goldenen Aue". Etliche Keller in der Siedlung sind wieder voll gelaufen. Einfahrten, Wege, Rasenflächen und Beete sind verschwunden unter einer matschig-braunen, bis zu dreißig Zentimeter dicken Schlammschicht. Ursache für die Schlammlawinen sollen die nicht-funktionalen Gräben in der "Goldenen Aue" und zwischen Lehmkuhle und Kirschberg sein. Der Stadt ist das Problem bekannt, aber es tut sich nichts. Die Betroffenen fühlen sich im Stich gelassen. Der Unmut wächst.

8. September: Die Stadt wacht auf, erklärt den verwüsteten Bereich am Stadtrand zum "kleinen Krisengebiet" und kündigt für den nächsten Tag "Soforthilfe" an. Mittel- und langfristig sind weitere Schutzmaßnahmen geplant.

9. September: Am Quellgrund wird ein 30 Meter langer, bis zu vier Meter tiefer und 1,20 Meter hoher Wall aus Sandsäcken, An der Lehmkuhle eine Barriere aus Sandsäcken errichtet. Einige Gräben werden entkrautet und gereinigt. Den Anwohnern stellt die Stadt Container zur Verfügung und personelle Hilfe zur Seite.

11. September: Die Schlammschlacht geht in die dritte Runde. Erneut ergießt sich eine Wasser- und Schlammlawine quer durch Wohngebiet und Gartenanlage. Auch Mehringen und Schackenthal, Drohndorf, Klein Schierstedt und Schackstedt versinken in der braunen Brühe.

Text: Mitteldeutsche Zeitung

Bilder+Video: www.mz-web.de

Technische Hilfeleistung / 25.06.11, 04:14 Uhr / Aschersleben, B6n Richtung Güsten
VKU eingeklemmte Person
Salzlandkreis

Angetrunkene Frau rast in Lastwagen

VON REGINE LOTZMANN, 25.06.11, 12:37h, aktualisiert 26.06.11, 18:08h

Aschersleben/Hohenwarsleben/MZ. "Es war ein riesiges Trümmerfeld", erzählt Oberkommissar Brickmann von einem Unfall, bei dem in der Nacht zum Sonnabend auf der B 6n die Fahrerin eines Seat Ibiza verletzt wurde.

Der Beamte der im Revier Börde stationierten Bundesautobahnpolizei - die ist für die neue B 6 zuständig - freut sich, dass es bei diesem schrecklichen Unfall keine Toten gegeben hat.

"Ein Lkw war gegen 4 Uhr Richtung Bernburg unterwegs - mit normaler Geschwindigkeit, also etwa 80 Kilometer pro Stunde, als in Höhe der Abfahrt Aschersleben West ein Pkw ungebremst darunter fuhr", beschreibt der Oberkommissar den Unfallhergang. Während der Lkw-Fahrer bei diesem Crash mit dem Schrecken davonkam, hatte sich der Kleinwagen der Frau so unter dem Laster verkeilt, dass sie herausgezogen werden musste. Die im Einsatz befindlichen Rettungskräfte - darunter Ascherslebener und Quedlinburger Polizeibeamte - rechneten mit dem Schlimmsten. "Die Frau - so um die 40 - wurde mit Verdacht auf schwerste Verletzungen ins Ascherslebener Krankenhaus eingeliefert", informiert der zuständige Beamte und atmet auf. Denn nach einem Gespräch mit den Ärzten stellte sich schon am Wochenende heraus, dass die Verletzungen nicht lebensbedrohlich sind.

Doch die Unfallstelle zeigte das ganze Ausmaß des Zusammenstoßes: Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, auf der Straße ein riesiges Trümmerfeld. "Da musste sogar eine Kehrmaschine zum Einsatz kommen", weiß der Oberkommissar und berichtet von einer stundenlangen Sperrung der B 6n. "Erst gegen Mittag konnten wir sie wieder freigeben."

Nun laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Denn aus welchem Grund die Frau mit ihrem Seat Ibiza unter den Laster fuhr - ob aus Unachtsamkeit, ob sie vielleicht vorübergehend das Bewusstsein verlor, einem Tier ausweichen wollte, in Sekundenschlaf fiel oder es sogar mit Absicht tat - das ist noch völlig unklar und soll nun geklärt werden. Klar ist laut Polizei nur, dass die Frau angetrunken, also auch Alkohol im Spiel war.

Text: Mitteldeutsche Zeitung
Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 12.06.11, 21:13 Uhr / Aschersleben, Güstener Straße
VKU eingeklemmte Person
Golf rauscht in ein Motorrad
UNFALL In der Güstener Straße in Aschersleben wurden Sonntagabend drei Menschen schwer verletzt.
Golf rauscht in ein Motorrad
VON HARALD VOPEL

ASCHERSLEBEN/MZ - Das Zucken des blauen Lichts von gut einem Dutzend Signallampen verleiht der Szenerie in der gerade einsetzenden Abenddämmerung eine bedrückende Atmosphäre. Feuerwehrleute packen Gerätschaften zusammen und verteilen Bindemittel auf der Fahrbahn, Mitarbeiter des medizinischen Notdienstes versorgen die Verletzten, Polizeibeamte befragen Augenzeugen und Neugierige stehen in Grüppchen zusammen und diskutieren. Das Wrack eines VW-Golf steht vor dem Mast der Fußgängerampel und ein völlig demoliertes Motorrad liegt gut 20 Meter weiter vor einem Zaun.

Golf rammt einen Ampelmast
Am Pfingstsonntag gegen 21.30 Uhr ereignete sich auf der Güstener Straße in Aschersleben ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde der 32-jährige Fahrer eines VW-Golf so schwer verletzt, dass er zunächst ins Ascherslebener Krankenhaus und später per Rettungshubschrauber nach Magdeburg gebracht werden musste. Der Mann
"Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Motorrad."

Sprecher der Polizei

wurde zuvor von Feuerwehrleuten aus seinem Auto geschnitten, während sich sein 23-jähriger Beifahrer, der neben Verletzungen auch einen Schock erlitten hatte, selbst befreien konnte. Ein am Unfall beteiligter 22-jähriger Motorradfahrer erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Auch diese beiden Männer wurden zur Behandlung ins Ascherslebener Klinikum gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen der ermittelnden Beamten war der VW-Golf auf der Güstener Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Dabei wollte der 32-jährige Fahrer mit hoher Geschwindigkeit drei vor ihm fahrende Wagen überholen. Selbst Anwohner waren auf das aufheulende Motorengeräusch des beschleunigenden Golfs aufmerksam geworden, bevor es dann einen lauten Knall gegeben habe.
Laut eines Polizeisprechers hatte der Fahrer des Golfs bei seinem waghalsigen Überholmanöver offenbar ein ihm entgegenkommendes Motorrad zu spät bemerkt. "Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Motorrad", so der Sprecher der Sicherheitskräfte. Während der Motorradfahrer, der laut Zeugenaussagen von einem Pfingstausflug auf dem Heimweg nach Giersleben war, von seinem Fahrzeug geschleudert wurde, mehrere Meter durch die Luft flog und schließlich wie seine Maschine im Straßengraben liegen blieb, prallte der Golf frontal mit der Fahrerseite gegen einen Mast der Fußgängerampel an der Albert-Schweitzer-Schule. Der Fahrer habe völlig regungslos und eingeklemmt hinter dem Steuer gesessen, berichtete ein Anwohner. Unglücklicherweise war der Golf nicht mit einem Airbag, dafür mit einem Sportlenkrad ausgestattet. Der Zufall wollte es, dass unmittelbar nach dem Unfall ein Arzt vor Ort war, die Erstversorgung der Verletzten einleiten und seine Kollegen vom Rettungsdienst nach deren Eintreffen einweisen konnte.

Gutachter vor Ort
Ob Alkohol oder andere Drogen im Spiel waren, war nach Auskunft der Polizei zunächst nicht festzustellen. Die Staatsanwaltschaft ordnete für den Golf-Fahrer als vermutlichen Unfallverursacher die Entnahme einer Blutprobe an.
Noch in der Nacht nahm ein Experte des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Vereins (Dekra) die Unfallstelle in Augenschein, während Mitarbeiter der Stadtwerke Aschersleben Teile der beschädigten Ampelanlage demontierten. Die Güstener Straße blieb über mehrere Stunden gesperrt.

Das Motorrad blieb auf dem Grünstreifen liegen.

Die beiden Insassen des VW Golf mussten aus dem völlig zertrümmerten Wagen von der Feuerwehr herausgeschnitten werden.

Text: Mitteldeutsche Zeitung
Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 28.05.11, 18:44 Uhr / Aschersleben, Froser Straße
Brand einer Mülldeponie
Aschersleben
250 Kubikmeter Müll in Flammen
erstellt 29.05.11, 13:36h

Aschersleben/MZ. Keine Ruhepause für die Feuerwehr Aschersleben. Etwa 250 Kubikmeter Müll stehen auf einem Betriebsgelände in der Froser Straße in Brand. Mit insgesamt drei Fahrzeugen und 13 Feuerwehrleuten war die Aschersleber Wehr vor Ort. Durch die starke Rauchentwicklung war der Brand kilometerweit zu sehen. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.


Aschersleben
Lagerplatz steht in Flammen
VON DETLEF VALTINK, 29.05.11, 13:36h, aktualisiert 29.05.11, 20:34h

Aschersleben/MZ. Kein Fußball-Champions-League-Finale, keine Bella-Block-Verfilmung und auch keine bereits geplante Grillparty - für 13 Ascherslebener Feuerwehrleute fiel der gemütliche Sonnabendabend aus, da sie zu einem Einsatz in die Froser Straße ausrücken mussten. Auf dem Gelände der Beton- und Kieswerk GmbH Aschersleben standen rund 250 Kubikmeter Bauabfälle in Flammen, deren Bekämpfung die volle Einsatzbereitschaft der Retter forderte. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Die weithin sichtbare Rauchsäule zog zig Schaulustige an, die den Einsatz beobachteten.

Nach ersten, aber bisher unbestätigten Erkenntnissen gehen die Ermittler davon aus, dass die Materialien nicht durch Selbstentzündung in Brand geraten sind. "Es deutet vieles auf Brandstiftung", hat Reinhard Günther, der Betriebsleiter des Werkes, bei Gesprächen mit Feuerwehr und Polizei in Erfahrung gebracht. Mögliche Zusammenhänge mit dem Feuer auf einem benachbarten Gelände am Gründonnerstag werden von den Ermittlern mit in die Untersuchungen einbezogen.

Nach ersten Überschlagsrechnungen geht der Betriebsleiter davon aus, dass die Schadenshöhe bei mindestens 7 000 Euro liegen wird. Opfer der Flammen wurde rund 20 Tonnen Holz- und Plastikabfälle aus Bauabbrucharbeiten, die auf dem Sortierplatz gelagert waren, und 20 Tonnen Sortierabfälle, die sich in einem 34 Kubikmeter fassenden Container befanden, der ebenfalls völlig ausbrannte. Die Löscharbeiten der Feuerwehr unterstützten Mitarbeiter des Unternehmens, die mit einem Radlader die Brandreste auseinander- zogen, um mögliche Glutnester freizulegen. "Wir werden heute noch mit den Aufräumungsarbeiten beginnen", kündigte Reinhard Günther an, wobei der Brand keinen Einfluss auf die anderen Betriebsabläufe hat. "Da keine Schlüsseltechnik beschädigt wurde, sind die Einflüsse des Brandes auf die Arbeitsabläufe in den anderen Abteilungen gering", weiß der Betriebsleiter. Zumal die Feuerwehr eine Brandwache eingesetzt hatte, um ein mögliches Auflodern der Flammen rechtzeitig zu verhindern oder bis dahin nicht erkannte kleinere Glutnester zu löschen.

Bild + Text : Mitteldeutsche Zeitung

MZ-TV:
http://www.mz-web.de/jsp-include/videos/?bcpid=14306388001&bclid=81934340001

Technische Hilfeleistung / 28.05.11, 11:58 Uhr / Ascherleben, B6n Richtung Hoym
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Salzlandkreis
Serie schwerer Unfälle reißt nicht ab
VON Frank Gehrmann, 28.05.11, 14:20h

Aschersleben/MZ. Die Serie schwerer Unfälle im Bereich Aschersleben reißt nicht ab. Am Sonnabendmittag ereignete sich auf der B6n zwischen Aschersleben-West und Hoym ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Auslöser war zum wiederholten Mal ein Reifenplatzer, wie schon vor drei Wochen bei einem ähnlichen Verkehrsunfall. Ob dieser durch einen auf der Fahrbahn befindlichen Fremdkörper ausgelöst wurde, konnte die Polizei noch nicht sagen.
Der VW aus dem Weisseritzkreis kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf der Seite hinter dem Straßengraben liegen. Eine Person wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Aschersleben befreit werden. Ein Rettungshubschrauber wurde vorsorglich hinzugezogen, konnte aber ohne Patienten wieder an seinen Standort zurückfliegen. Die Bundesstraße ware für längere Zeit nur einspurig befahrbar. Erst am vergangenen Sonntag sind bei einem VKU auf der B180 bei Aschersleben vier Personen getötet und sechs weitere schwer verletzt worden


Salzlandkreis
59-Jährige muss nach Unfall aus Auto befreit werden
VON DETLEF VALTINK, 28.05.11, 14:20h, aktualisiert 29.05.11, 19:16h

Aschersleben/MZ. Bei einem Unfall auf der B 6n zwischen Aschersleben-West und Hoym sind am Sonnabendmittag zwei Personen verletzt worden. Damit setzt sich die Serie der schweren Unfälle im Raum Aschersleben fort.

Aus bisher nicht bekannter Ursache kam ein VW aus dem Weiseritzkreis von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb im Straßengraben auf der Seite liegen. Eine 59-jährige Frau, der sich bei dem Aufprall mehrere Knochen brach, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Aschersleben aus dem Wrack befreit werden. Ihr 64-jähriger Begleiter erlitt leichte Blessuren. Ob ein Reifenplatzer, der durch einen auf der Fahrbahn befindlichen Fremdkörper ausgelöst wurde, Ursache für den Unfall war, konnte die Autobahnpolizei nicht sagen.

"Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen und werden noch einige Tage in Anspruch nehmen", erklärte ein Sprecher der Autobahnpolizei auf Nachfrage der Ascherslebener Zeitung. Ohne weitere Gutachten stand aber fest, dass das Auto ein Totalschaden ist. Vorsorglicherweise wurde ein Rettungshubschrauber hinzugezogen, der aber ohne Patienten wieder an seinen Standort zurückfliegen konnte. Die Bundesstraße war für rund zwei Stunden nur einspurig befahrbar.

Erst am vergangenen Sonntag sind bei einem Unfall auf der B 180 bei Aschersleben vier Personen getötet und sechs weitere schwer verletzt worden. Gutachter gehen mittlerweile davon aus, dass dabei kein missglückter Überholvorgang vorlag, sondern das getunte Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit aus bislang nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen war. Bislang geht die Polizei davon aus, dass ein 21-Jähriger, der von einem Opel-Treffen in Oschersleben kam, der Unfallverursacher ist. Der Mann kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden Fahrzeug. Der Fahrer dieses Autos, ein 59-jähriger Magdeburger, verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Er drehte sich auf der Straße und wurde von einem dritten Auto, einem VW Touran, gerammt. Indes erwischte der Opel nach dem ersten Zusammenstoß noch einen aus Aschersleben kommenden Mitsubishi. Am 14. Mai waren bei einem Unfall auf der B 6 zwischen Mehringen und Schackenthal vier Musiker aus Leipzig nur knapp dem Flammentod in ihrem Auto entkommen, nachdem ihrem Trabant von einer 23-jährigen Schackenthalerin an einer Kreuzung die Vorfahrt genommen wurde. Diese und andere schwere Unfälle in Sachsen-Anhalt, an denen vor allem jugendliche Fahrer beteiligt waren, hatten in der Politik die Diskussion ausgelöst, dass bis zu einem bestimmten Alter nur noch PS-schwache Autos gefahren werden sollten.

Bild + Text : Mitteldeutsche Zeitung

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Technische Hilfeleistung / 22.05.11, 12:49 Uhr / B180 Aschersleben - Winningen
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen ( 6 schwer / 4 ex )
Drei Menschen sterben auf der B 180
VON MARION POCKLITZ UND LARS GEIPEL, 22.05.11, 15:54h, aktualisiert 23.05.11, 11:54h

ASCHERSLEBEN/MZ. Kriminaloberrat Holger Herrmann ist ein sehr erfahrener Polizist. Der Chef der Kriminalpolizei im Salzlandkreis und ehemalige Leiter des Revierkommissariates Aschersleben hat schon eine Menge in seinem Leben als Beamter gesehen, viele schreckliche Dinge. Doch selbst er musste am Sonntagmittag schlucken, als er zur ersten Linkskurve auf der B 180 zwischen Aschersleben und Winningen gerufen wurde. Auf der Fahrbahn und im angrenzenden Graben herrschte unvorstellbares Chaos, dramatische Szenen spielten sich ab: stöhnende Verletzte, ein mindestens 100 Meter großes Trümmerfeld mit vier völlig zerbeulten Fahrzeugen, Zeugen unter schwerem Schock.

Bei dem schwersten Unfall am vergangenen Wochenende in Sachsen-Anhalt starben zwei Frauen und ein Mann. Sieben weitere Personen wurden mit zum Teil schwersten Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht, zwei davon mit dem Rettungshubschrauber. "Das ist der schlimmste Unfall der vergangenen Jahre im Altkreis Aschersleben", meinte Kriminaloberrat Holger Herrmann.

Was den schweren Unfall besonders tragisch macht: Alle drei getöteten Menschen sind offenbar völlig schuldlos an der Katastrophe. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen der Polizei und dem vorläufigen Ergebnis der Untersuchungen des Gutachterbüros, führte offenbar ein riskantes Überholmanöver eines 21-jährigen Mannes aus dem thüringischen Landkreis Hildburghausen zu dem Unglück. Der junge Mann kam vom großen Opel-Treffen aus Oschersleben, als er kurz nach 12.30 Uhr mit seinem getunten Fahrzeug knapp einen Kilometer hinter dem Ortsausgang von Winningen kurz vor einer ansteigenden Kurve in Richtung Aschersleben mit hoher Geschwindigkeit ein Auto überholte.

An der unübersichtlichen Stelle kam ihm allerdings ein Huyndai ix 20 mit einem Magdeburger Ehepaar entgegen, beide Fahrzeuge kollidierten. Der Wagen mit dem 59-jährigen Mann und seiner 56-jährigen Frau geriet danach ins Schleudern und stieß mit einem weiteren entgegenkommenden VW Touran aus Schmalkalden (Thüringen) zusammen. Der Opel krachte indes noch in einen hinter dem Hyundai fahrenden Mitsubishi aus dem Unstrut-Hainich-Kreis (Thüringen).

Die Bilanz des misslungenen, Überholmanövers ist dramatisch. Das Ehepaar hatte nicht den Hauch einer Überlebenschance. Es war sofort tot. Zudem starb noch eine 40-jährige Frau aus Erfurt an der Unfallstelle, die in dem Volkswagen Touran saß. Insgesamt fünf Personen mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben aus den Wracks schneiden.

Für die mit dem Leben davongekommenen Unfallbeteiligten und selbst für einige der erfahrenen Rettungssanitäter, Polizeibeamten und Feuerwehrleute waren die schrecklichen Bilder am Unfallort zu viel: Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um sie.

Die Bundesstraße 180 musste für Bergungsarbeiten bis kurz vor 19 Uhr voll gesperrt werden. Außerdem wurde selbst ein Polizeihubschrauber angefordert, um die Unfallstelle aus der Luft zu fotografieren.


Polizei sucht Zeugen für schweren Verkehrsunfall !!!
VON SUSANNE THON, 23.05.11, 17:43h, aktualisiert 23.05.11, 19:13h

ASCHERSLEBEN/MZ. Zwei Tage nach dem verheerenden Verkehrsunfall auf der B 180 zwischen Winningen und Aschersleben, bei dem am Sonntag drei Menschen getötet und sieben zum Teil schwerst verletzt wurden, sind die näheren Umstände zum Unfallhergang noch immer ungeklärt. Inzwischen geht der Gutachter allerdings davon, dass doch kein missglückter Überholvorgang des 21-jährigen Opelfahrers vorlag. Stattdessen könnte das getunte Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit aus bislang noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen sein.

Die an dem Unfall beteiligten Zeugen, die allesamt noch im Krankenhaus liegen und zum teil noch um ihr Leben kämpfen, seien bislang noch vernehmungsunfähig, erklärte Oberkommissarin Katja Loichen-Kurth. Doch nicht nur von ihnen erhofft sich die Polizei Aufschluss zum Geschehen. Zeugen, die Hinweise zum Unfall machen können, werden dringend gebeten, sich im Revierkommissariat Aschersleben zu melden. Denn viele Fragen sind derzeit offen. Zum Beispiel die, ob dem unfallverursachenden Opel, ein Auto vorausgefahren ist. Bislang war immer von einem "noch nicht ermittelten Pkw" die Rede gewesen.

Den aber muss es gar nicht zwingend gegeben haben. Nach derzeitigen Ermittlungsstand sei vielmehr davon auszugehen, dass der junge Thüringer aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gelangte. Wie dem aber auch sei: Gegen den Mann aus Hildburghausen, so Polizeisprecherin Katja Loichen-Kurth, habe man bereits ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Bislang geht die Polizei davon aus, dass der junge Mann, der vom Opel-Treffen in Oschersleben kam, für den dramatischen Unfall verantwortlich ist. Er kollidierte - unterwegs in Richtung Aschersleben - mit einem ihm auf der Gegenfahrbahn entgegenkommenden Fahrzeug. Der Fahrer des Hyundais, ein 59-Jähriger Magdeburger, verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Der ix20 drehte sich auf der Fahrbahn und wurde von einem dritten Auto, einem VW Touran aus Schmalkalden, gerammt. Indes erwischte der Opel nach dem ersten Zusammenstoß noch einen aus Aschersleben kommenden Mitsubishi aus dem Unstrut-Hainich-Kreis. Für den 59 Jahre alten Hyundai-Fahrer und seine 56-Jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz kam jede Hilfe zu spät. Ebenso für die 40-Jährige Erfurterin, die im VW saß. Der 37-Jährige Fahrer des Tourans, sein Beifahrer und eine weitere Insassin wurden schwer verletzt wie Fahrer und Beifahrer des Mitsubishis und der Opelfahrer und sein Beifahrer. Die Straße blieb für sechs Stunden gesperrt.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Hinweise zum Verkehrsunfall auf der B 180 nehmen die Beamten des Revierkommissariats Aschersleben, 03473 / 95 10, und jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.

Text + Bilder : Mitteldeutsche Zeitung

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Brand / 02.05.11, 15:21 Uhr / Aschersleben, Über dem Wasser
Brand einer alten Kfz-Halle
Aschersleben
Lagergebäude der alten Schuhfabrik in Flammen

Aschersleben/MZ. Dicke Rauchwolken waren Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr weit über der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts zu sehen. Ursache war ein Feuer Über dem Wasser 29. Dabei brannte eine alte Kfz-Halle der ehemaligen Schuhfabrik, die schon lange nicht mehr genutzt wird, fast bis auf die Grundmauern nieder. Ein Anwohner eines angrenzenden Hauses hatte die Feuerwehr verständigt. Genaue Angaben über den entstandenen Sachschaden konnten noch nicht gemacht werden. Personen kamen nach Angaben eines Polizeisprechers nicht zu Schaden.

Der Brand hatte sich im Gebäude schnell ausgebreitet und griff dann auf die Dachkonstruktion über. Die alte und trockene Dachpappe fing sofort Feuer, ging in Flammen auf und stürzte teilweise ein. Die Bewohner eines nebenstehenden Wohnhauses hatten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen oder wurden von der Polizei, die die Brandstelle weiträumig abgesperrt hatte, dazu aufgefordert.

Die Freiwillige Feuerwehr Aschersleben rückte mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschfahrzeug aus. Zwölf Kameraden waren bei den Löscharbeiten im Einsatz. Durch ihr schnelles Handeln war der Brand unter Kontrolle und ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Allerdings gestalteten sich die Löscharbeiten nicht ganz einfach. Denn offenbar waren im Gebäude noch Paletten und alte Autoreifen gelagert - mehr oder weniger eine illegale Müllkippe. Sie verbrannten mit einer erheblichen Rauchentwicklung, so dass die Feuerwehr auch vorsorglich Atemschutzgeräte einsetzte. Probleme habe es nach Einschätzung von Einsatzleiter Hartmut Beck nur mit der Zwischendecke gegeben. "Wir mussten sie mit Haken herunterziehen", erklärte er. "Ansonsten gab es keine Schwierigkeiten." Die letzten Brandnester wurden gut eineinhalb Stunden nach Eintreffen der Wehr mit Schaum bedeckt. Das Gebäude, das sich schon vor dem Brand in einem schlechten Zustand befand, ist akut einsturzgefährdet. Die Mauern weisen schon erhebliche Risse auf.

Genaue Angaben zur Ursache des Brandes konnten zunächst nicht gemacht werden. Allerdings gehen die ermittelnden Beamten seit den Abendstunden davon aus, dass das Feuer gelegt wurde. "Die elektrischen Zuleitungen waren stromlos. Dadurch kann eine Selbstentzündung durch Elektrizität nahezu ausgeschlossen werden", erklärte Markus Loichen, Leitender Beamter vom Dienst: "Wir haben bereits ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes der Brandstiftung eingeleitet."

Wer Hinweise zu dem Feuer und dem Brandstifter geben kann, wird geben sich persönlich im Ascherslebener Revierkommissariat An der Darre oder telefonisch unter der Nummer 03473/9510 zu melden.

Text + Bild : Mitteldeutsche Zeitung

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Aschersleben
Brand in der Lagerhalle wurde gelegt

ASCHERSLEBEN/MZ. Der Brand, der am Montagnachmittag in der Ascherslebener Innenstadt für große Aufregung sorgte, wurde gelegt. Das ist das vorläufige Ergebnis der Brandursachenermittler, erklärte ein Sprecher der Polizei am Dienstag: "Wir haben handfeste Indizien gefunden." Zudem wurde auch ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bereits am Montagabend war bekannt geworden, dass die elektrischen Leitungen zu der Lagerhalle seit Jahren abgestellt waren. "Dadurch kann eine Selbstentzündung durch Elektrizität nahezu ausgeschlossen werden", meinte Markus Loichen, Leitender Beamter vom Dienst."

Das Feuer war am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr in der Lagerhalle des ehemaligen DDR-Betriebes GHG Schuhe- und Lederwaren in der Straße Über dem Wasser 29 ausgebrochen. Der Brand hatte sich im Gebäude schnell ausgebreitet und griff dann auf die Dachkonstruktion über. Die alte und trockene Dachpappe fing sofort Feuer, ging in Flammen auf und stürzte teilweise ein. Das Gebäude brannte dabei fast bis auf die Grundmauern nieder. Die Bewohner eines nebenstehenden Wohnhauses hatten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen oder wurden von der Polizei, die die Brandstelle weiträumig abgesperrt hatte, dazu aufgefordert. Personen kamen nach Angaben eines Polizeisprechers nicht zu Schaden. Die Freiwillige Feuerwehr Aschersleben kam mit zwei Löschfahrzeug und zwölf Kameraden zum Brandort.

Ein Video zum Brand in Aschersleben finden Sie im Internet unter www.mz-web.de/aschersleben

Eine Galerie mit Fotos zum Brand in Aschersleben gibt es im Internet unter www.mz-web.de/fotogalerien

Wer Hinweise zu dem Feuer und zu Brandstiftern geben kann, wird gebeten, sich persönlich im Ascherslebener Revierkommissariat, An der Darre 10, oder telefonisch unter der Nummer 03473 / 95 10 zu melden.

Technische Hilfeleistung / 26.04.11, 09:15 Uhr / Aschersleben, Güstener Straße
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Bus und Kleinlaster prallen aufeinander

ASCHERSLEBEN/MZ. Zwei völlig demolierte Fahrzeug, zersplitterte Scheiben, Autoteile auf der Fahrbahn, Reifenspuren. Ein Bild der Zerstörung bot sich den Einsatzkräften am Dienstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 185, unmittelbar vorm Ortsausgang Aschersleben. Kurz nach 9 Uhr kollidierte ein Linienbus der Verkehrsgesellschaft Südharz mbH im Kreuzungsbereich zum Gewerbegebiet Güstener Straße mit einem aus Richtung Bernburg herannahenden Lieferwagen. Dabei wurde der Fahrer des Lieferwagens schwerst und der Busfahrer leicht verletzt. Die Unfallursache ist noch nicht geklärt.

Nach ersten Erkenntnissen aber habe der Busfahrer, der nach links in Richtung Betriebshof, Siemensstraße, abbiegen wollte, die Vorfahrt des Mercedes Sprinter missachtet. Es kam zum Zusammenstoß. Bis dahin hinterließ der Transporter allerdings eine meterlange Bremsspur. Daher könne bisweilen auch nicht ausgeschlossen werden, dass überhöhte Geschwindigkeit die Schwere des Unfalls bedingte. Die Untersuchungen zu Unfallhergang und -ursache dauern an, informierte die Polizei.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die gesamte Front des Sprinters bis zur Fahrgastzelle eingedrückt. Als schwierig erwies es sich, den in dem Unfallwrack eingeschlossenen Fahrzeugführerer zu bergen. Minutenlang mühten sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben mit schwerem Gerät, den Schwerstverletzten zu befreien. "Die Kräfte, die beim Unfall gewirkt haben, waren so groß, dass der Fahrer im Bereich der Beine stark eingeklemmt wurde. Das und die Schwere seiner Verletzungen führten zu Komplikationen bei der Bergung", so Feuerwehrmann Hagen Heinze, einer von zwölf Kameraden vor Ort. Nachdem sie den Transporter-Fahrer befreit hatten, wurde dieser umgehend ins Krankenhaus Aschersleben eingeliefert.

Der Busfahrer indes erlitt einen Schock und leichte Schnittverletzungen; er werde seit Dinstagvormittag professionell betreut, wie Ines Weigel, stellvertretende Pressesprecherin bei der Verkehrsgesellschaft Südharz, auf MZ-Nachfrage mitteilte. "Wir müssen jetzt erst mal abwarten, was wird", sagte sie mit Blick auf die Verfassung ihres Kollegen, "aber bisher ist es jedem unserer Fahrer gelungen, den Dienst wieder aufzunehmen." Als "Glück im Unglück" betrachte sie den Umstand, dass es sich um eine Leerfahrt zum Betriebshof gehandelt habe. Für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten, die noch am Vormittag andauerten, wurde der aus Richtung Bernburg kommende Verkehr durchs Gewerbegebiet umgeleitet.

Bild und Text: Mitteldeutsche Zeitung

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Aschersleben
Blinker spielt entscheidende Rolle

ASCHERSLEBEN/MZ. Hat der Fahrer des weißen Transporters, dessen Vorfahrt von einem Busfahrer missachtet worden ist, geblinkt oder nicht? Wenn ja, habe das Auswirkungen auf die Schuldfrage. Dieser Tage verdichten sich die Hinweise, dass die Alleinschuld an dem schweren Verkehrsunfall, der sich am Dienstag vergangener Woche auf der B 185 in Aschersleben ereignete, nicht beim Busfahrer liegt. Unabhängig von der möglicherweise zu hohen Geschwindigkeit des Unfallgegners.

Rückblick: Der Fahrer eines Linienbusses der Verkehrsgesellschaft Südharz mbH, der sich kurz nach neun Uhr auf dem Weg zum Betriebshof in der Siemensstraße befand, kollidierte beim Linksabbiegen ins Gewerbegebiet im Kreuzungsbereich mit einem aus Richtung Bernburg herannahenden Lieferwagen. Dabei wurde der Fahrer des Mercedes Sprinters schwerst verletzt und musste von der Feuerwehr aus der völlig demolierten Fahrgastzelle befreit werden. Der Busfahrer erlitt leichte Verletzungen und einen Schock.

Dass es sich nicht um einen klassischen Vorfahrtsunfall handelte, ließ sich schon am Dienstag erahnen: Die konkrete Unfallursache

müsse noch ermittelt werden, hieß es von Seiten der Polizei - auch in Hinblick auf die eventuell überhöhte Geschwindigkeit des Transporters, der vor dem Zusammenstoß eine meterlange Bremsspur vor der Kreuzung hinterließ.

Diese könne jedoch auch Indiz für einen ganz anderen Unfallhergang sein: Nach MZ-Informationen habe der Busfahrer nämlich zunächst ordnungsgemäß angehalten. Er sei erst los gefahren, um nach links abzubiegen, als der ihm entgegenkommende Transporter den rechten Blinker setzte, um die Zufahrt ins Gewerbegebiet zu nutzen.

Und das würde an besagter Stelle bedeuten: Vorfahrt für den Linksabbieger. Der aus der Stadt kommende Verkehr hat Vorrang. Die, die aus Richtung Ortsausgang kommen und rechts abbiegen, müssen in der für sie vorgesehenen Spur warten bis frei ist. Dazu sei der Fahrer des Transporter angeblich nicht mehr gekommen.

Wie die MZ in Erfahrung gebracht hat, habe er trotz eingeleiteter Bremsung aufgrund seines immer noch zu hohen Tempos "die Kurve schlicht und ergreifend nicht mehr gekriegt". Der Bus sei da aber bereits angefahren. Es kam zum folgenschweren Zusammenstoß. Dass auch diese Variante überprüft werde, bestätigte die Polizei auf Nachfrage: "Wir ermitteln in alle Richtungen." Diese also eingeschlossen. Die Untersuchungen dauern aber noch an. Schuldfrei sei der Busfahrer trotzdem nicht: "Es bleibt nach wie vor dabei, dass der Bus nach links abbiegen wollte. Und daraus ergibt sich eine besondere Sorgfaltspflicht", unterstreicht Detlef Thiemann, Leiter des Verkehrsunfallermittlungsdienstes.

Brand / 21.04.11, 16:19 Uhr / Aschersleben, Froser straße
Mittelbrand
Aschersleben
Dicke Rauchwolken ziehen über Aschersleben

ASCHERSLEBEN/MZ. Dicke Rauchwolken zogen am Donnerstag über Aschersleben. Als die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr am Brandort - einem abgelegenen Grundstück in der Froser Straße - eintrafen, schlugen die Flammen bereits meterhoch. Das Feuer wütete auf einer Fläche von 250 Quadratmetern zwischen den dort abgestellten Bauwagen und gelagerten Baumaterialien. Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei wurde der Brand offenbar gelegt.

Es war Donnerstagnachmittag - 16.20 Uhr - als eine Streife der Polizei zufällig entdeckte, dass es auf dem nicht bewohnten Privatgrundstück brennt. Die Beamten alarmierten sofort die Feuerwehr. Wehrleiter Christoph Voigt steuerte zu diesem Zeitpunkt längst das Depot an. Warten auf den Pieper, auf die Alarmierung, brauchte er nicht. Er wusste, was kommt: "Ich habe den Rauch schon unterwegs gesehen und bin direkt durchgefahren", so Voigt.

Mit Atemschutzmaske und Druckluftgerät machten sich er und seine Kameraden an die Bekämpfung des Feuers. Mehrfach mussten sie Löschwasser aus dem nächstgelegenen, jedoch mehrere hundert Meter entfernten Hydranten holen und eine lange Schlauchstrecke ins unwegsame Gelände legen. Trotz aller Widrigkeiten konnten die Kräfte auch bei ihrem 46. Einsatz in diesem Jahr schon nach kurzer Zeit Entwarnung geben und verkünden, die Situation unter Kontrolle zu haben. Doch mit dem Löschen war es für sie noch nicht getan. Sicherheitshalber überzogen die 14 ausgerückten Feuerwehrmänner die Brandstelle mit Schaum.

Nach erfolgter Spurensicherung geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Identität des Täters oder der Täter ist jedoch noch nicht geklärt. Strafanzeige wurde erstattet, die Ermittlungen dauern an. Nach MZ-Informationen seien derzeit drei Jugendliche tatverdächtig. Die habe der Eigentümer noch gegen 14.30 Uhr auf seinem Grundstück - es ist umzäunt - gesehen, angesprochen und weggeschickt. Nur wenige Stunden später brach der Brand aus. Wie die Polizei mitteilte, halte sich der durch das Feuer entstandene Schaden in Grenzen, bezifferte ihn ein Sprecher auf etwa 3 000 Euro. Nicht in Verbindung mit den Brandstiftern bringe die Polizei einen noch während des Einsatzes vom Geschädigten gemeldeten Diebstahl: Teile einer Putzmaschine wurden gestohlen.

Text und Bild : Mitteldeutsche Zeitung

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Technische Hilfeleistung / 03.02.11, 20:49 Uhr / Aschersleben, Seegraben
Person unter Zug
ASCHERSLEBEN/MZ. Eine Tragödie hat sich am Donnerstagabend in Aschersleben abgespielt. Auf der Bahnstrecke zwischen dem Übergang an der Hecklinger Straße und der Magdeburger Brücke wurde ein Mann von einem Zug überrollt und getötet. Erst meterweit hinter der eigentlichen Unfallstelle kamen Lok und Waggons zum Stehen. Der Güterzug, der zur Havelländischen Eisenbahn AG mit Sitz in Berlin gehört, stand kurz vor der Bahnhofsdurchfahrt, als der Mann - ein Ascherslebener, wie die MZ am Freitag in Erfahrung brachte - gegen 20.30 Uhr die Gleise betrat und es daraufhin zum tödlichen Zusammenstoß kam.

Nur Minuten später waren Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens. Die drei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben, angerückt mit ihrem Rüstwagen, leuchteten die Bahnstrecke aus, damit die Polizei ihre Ermittlungen aufnehmen konnte. Denn zunächst sei weder klar gewesen, ob von Fremdeinwirkung oder Eigenverschulden ausgegangen werden muss, noch, um wen es sich bei der getöteten Person handelt. Der Vorfall blieb in Aschersleben nicht unbemerkt. Das Großaufgebot an Einsatzkräften sorgte selbst zur fortgeschrittenen Stunde für Aufsehen in der Einestadt und zog etliche Schaulustige magisch an.

Für knapp drei Stunden blieb die Bahnstrecke gesperrt. Erst gegen 23.15 Uhr wurde die Sperrung aufgehoben, so Änne Kliem, Sprecherin der Deutschen Bahn. Sie sprach von einem "tragischen Unfall", zu dem sich die Polizei am Freitag allerdings nicht weiter äußern wollte. Nach MZ-Informationen sollen aber nach aktuellem Ermittlungsstand sowohl ein Unfall als auch Fremdverschulden als mögliche Ursachen ausgeschlossen sein.

Zum Befinden ihres Lokführers nach dem traumatischen Ereignis am Donnerstag wollte sich bei der Havelländischen Eisenbahn AG niemand äußern. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß sei er psychologisch betreut worden.

Bereits am 4. Januar ereignete sich ein ähnlich aufsehenerregender Fall in Aschersleben. Mitten im Stadtzentrum versuchte sich damals ein Bernburger das Leben zu nehmen. Der 61-Jährige übergoss sich mit Brennspiritus und zündete sich an, konnte aber im letzten Moment, auch durch das beherzte Einschreiten von Passanten, gerettet werden.

Text + Bilder : Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 10.11.10, 09:57 Uhr / Giersleben, Schierstedter Straße
Auslaufende Flüssigkeiten nach VKU eines LKW
GIERSLEBEN/MZ/GIN. Einen riesigen Schrecken bekamen am Mittwochmorgen die Einwohner der Gierslebener Bahnhofstraße: Mit einem mächtigen Krachen landete dort ein Laster auf der Seite und schrammte dabei auch noch ein Gebäude.

"Der Lkw-Fahrer befuhr die Bahnhofstraße in Richtung Schierstedter Straße", berichtet Michael Krebs vom Polizeirevier Salzlandkreis vom Hergang des Unfalls, der sich gegen 8.50 Uhr ereignet hatte. "In einem Kurvenbereich kam dann der Aufbau ins Wanken und der Laster stürzte um", benennt der Polizeibeamte die wahrscheinliche Unfallursache.

Das Gebäude, gegen dessen Ecke der Lastkraftwagen dabei krachte, wurde sichtbar beschädigt: die Dachrinne abgerissen, das Mauerwerk eingedrückt.

Und auch am Fahrzeug selbst entstand Sachschaden. Menschen, so freut sich die Polizei, wurden bei dem aufsehenerregenden Unfall aber glücklicherweise nicht verletzt.

Bilder: FF Aschersleben Text: Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 28.10.10, 15:55 Uhr / Aschersleben, Eislebenerstraße
PKW droht Hang runter zu rutschen
Bilder: FF Aschersleben

Brand / 30.07.10, 21:21 Uhr / Aschersleben, Herrenbreite
Brand in einen Hotel
75-Jährige bei Hotelbrand in Aschersleben gerettet

Aschersleben/Magdeburg/dpa. In einem Hotel in Aschersleben hat es am Freitagabend gebrannt. Das Feuer brach gegen 21.00 Uhr in einer Abstellkammer aus, teilte die Polizei in Magdeburg am Samstag mit. Eine 75 Jahre alte Frau konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Sie blieb unverletzt. Andere Gäste waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht im Gebäude. Die Feuerwehr war mit 25 Mann im Einsatz. Die Brandursache wird noch ermittelt.

Text : Mitteldeutsche Zeitung
Bilder : Mitteldeutsche Zeitung


Hotelbrand in Aschersleben - 60.000 Euro Schaden

In Aschersleben sind Hotelgäste mit Glück einem Hotelbrand entgangen. Die meisten von ihnen waren gerade unterwegs, als das Feuer am Abend auf einem der Flure ausbrach. Nur eine Frau aus Thüringen musste von der Feuerwehr mit der Drehleiter gerettet werden. Sie wurde leicht verletzt. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen noch.

Text : MDR


Aschersleben
Brandstifter dingfest gemacht

ASCHERSLEBEN/MZ. Als der Rettungskorb an der Spitze der Drehleiter wieder den Boden erreicht hat, ist der Frau die Erleichterung anzusehen. Vor wenigen Augenblicken war die 75-jährige Thüringerin mit Hilfe eines Feuerwehrmannes durch das offenen Fenster ihres Zimmers im Hotel Stadt Aschersleben in diesen Korb geklettert. An allen Gliedern zitternd. Auch jetzt kommen ihre Hände noch nicht zur Ruhe. Die Frau kann aber den kurzen Weg bis zum bereitstehenden Rettungswagen allein zurücklegen. Dort wird die Leichtverletzte ärztlich betreut, muss aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Weg durchs Fenster war der einzig mögliche, um ins Freie zu gelangen. Das Treppenhaus des Hotels Stadt Aschersleben war zu diesem Zeitpunkt - am Freitag gegen 21.50 Uhr - voller undurchdringlichem Rauch. Die Orientierung unmöglich. Glück im Unglück hatten auch die anderen Gäste des Hotels. Die waren nämlich außer Haus und bekamen von dem gegen 21.20 Uhr ausgebrochenen Brand zunächst nichts mit. Noch bevor die meisten zurück waren, war für sie ein anderes Dach über dem Kopf organisiert. Der Leiter des Ascherslebener Ordnungsamtes, Jürgen Grzega, erklärte um 22.45 Uhr auf MZ-Anfrage, dass für alle Hotelgäste andere Quartiere zur Verfügung stehen würden.

Wolfgang Sperling war in dem Moment Augenzeuge, als der Brand bemerkt wurde. Er habe mehrere junge Männer gesehen und gehört, die wahrscheinlich gerade ihr Auto auf dem Parkplatz neben dem Hotelgebäude abgestellt hatten. "Die müssen die dicken Qualmwolken bemerkt haben, die aus einem kleinen Fenster an einer Rückseite des Hauses drangen", erklärt der Augenzeuge. Der eine habe gerufen: "Da brennt es!" Ein anderer muss per Handy daraufhin Polizei und Feuerwehr alarmiert haben, so Wolfgang Sperling.

Dann sei alles sehr schnell gegangen. Ein Streifenwagen der Polizei war zuerst am Einsatzort. Nur wenig später rollte eine Karawane von Feuerwehr-, Polizei- und Krankenwagen an. Der Bereich um den Johannisplatz wurde für den Verkehr komplett gesperrt. Die Feuerwehrmänner mussten die Glasscheibe einer Tür zertrümmern, um sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Schnell stand fest, dass sich außer der Frau - die, die wenig später über die Drehleiter gerettet wurde - niemand weiter im Haus befand. Kein Gast war ernsthaft zu Schaden gekommen. Das bestätigte schließlich auch Ascherslebens Ordnungsamts-Chef Grzega ganz offiziell. Erste Erleichterung auch bei Hotel-Chefin Kerstin Bierstedt, die inzwischen auch vor Ort war. Trotzdem konnte sie das Geschehene kaum fassen und musste in einem bereitstehenden Rettungsfahrzeug psychologisch betreut werden.

Der entstandene Schaden beschränkt sich auf Sachwerte. Wie die Kriminalpolizei am Sonnabend mitteilte, belaufe er sich nach ersten Erkenntnissen auf rund 60 000 Euro. Gebrannt hatte es in einem Vorratsraum in der ersten Etage, so die Information der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben. Die war mit insgesamt fünf Fahrzeugen ausgerückt und hatte den Brandherd sehr schnell gelöscht. Etwas länger dauerte es, um genau zu kontrollieren, ob es im darüber liegenden Dachstuhl weitere Brandnester gibt. Dazu mussten Feuerwehrmänner mit Atemschutzausrüstung ins Haus. Andere untersuchten das Gebäude von der Drehleiter aus. Um 0.15 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Mit der Ermittlung der Brandursache beschäftigt sich jetzt auch die Kriminalpolizei. Am Sonnabend untersuchten Spezialisten der Kriminaltechnik den Brandort. Zunächst werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es zu diesem Zeitpunkt. Auch in Richtung Brandstiftung. Ein technischer Defekt der im Brandraum installierten Elektrik könne nämlich mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden.

Erst vor zwei Wochen brannte es in einem Wernigeröder Hotel. Dabei wurden der Hotelbetreiber, ein Gast sowie ein Polizeibeamter durch Rauchgas verletzt. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurden elf Hotelgäste durch die Polizei evakuiert. Der Brand blieb auf ein Zimmer beschränkt und konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Die Polizei im Harzkreis ging von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus und wurde des Täters habhaft. Wie der Sprecher des Polizeireviers Harz, Polizeihauptkommissar Peter Hartmann, am Sonntag mitteilte, sollte der Mann kürzlich eine Haftstrafe antreten, die allerdings vom zuständigen Amtsgericht außer Kraft gesetzt wurde. Und genau der Mann hatte unter seinem richtigen Namen am Freitag im Hotel Stadt Aschersleben eingescheckt, erklärte Hartmann. So könne davon ausgegangen werden, dass er auch hier gezündelt habe. Am Freitag hatte er sich, einer Auflage des Gerichts folgend, noch bei der Polizei gemeldet. Seit Ausbruch des Brandes im Hotel Stadt Aschersleben, war er zunächst verschwunden. Am Sonntagabend schlug die Polizei in Sangerhausen zu und nahm den Brandstifter fest.

Text: Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 22.07.10, 10:52 Uhr / Aschersleben, Hinter dem Turm
Wohnungsbrand
ASCHERSLEBEN/MZ. Riesige Aufregung gestern Vormittag mitten in der Ascherslebener Innenstadt: Mit Blaulicht und Sirenengeheul rasten kurz vor 11 Uhr zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben, ein Streifenwagen der Polizei sowie ein Rettungswagen in die Straße Hinter dem Turm. Viel zu löschen und zu retten gab es für die Einsatzkräfte allerdings nicht. Grund für den Großeinsatz war ein Missgeschick: ein vergessener Kochtopf auf einer heißen Herdplatte.

Nach Informationen eines Polizeisprechers kehrten die Mitglieder einer Wohngruppe des Betreuten Wohnens in Aschersleben gegen 10.50 Uhr von einem Ausflug zurück nach Hause. Als sie die Türe öffneten, kam ihnen schon der Qualm entgegen. Sofort wurden die Rettungskräfte alarmiert, die innerhalb weniger Minuten vor Ort waren. Doch nur kurze Zeit später gab es auch schon wieder die Entwarnung: "Die Feuerwehrmänner entdeckten in der Küche einen vergessenen Kochtopf auf einer heißen Herdplatte", so der Polizeisprecher weiter.

Durch den Vorfall entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. "Zum Zeitpunkt des Missgeschicks befanden sich zum Glück keine Personen im Haus", erklärte der Polizeisprecher.

Text + Bild : Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 02.06.10, 17:59 Uhr / Aschersleben, Breite straße
Unterstützung Rettungsdienst
ASCHERSLEBEN/MZ. Mit einem ungewöhnlichen Einsatz haben am frühen Mittwochabend die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben dabei geholfen, eine Seniorin ins Klinikum Aschersleben-Staßfurt zu bringen. Die Frau wurde auf einer Trage aus dem Fenster ihrer Wohnung in knapp zehn Meter Höhe gehoben und erreichte danach mit Hilfe der Drehleiter sicher wieder festen Boden. Anschließend brachten Rettungssanitäter die Frau ins Klinikum.

Nach Informationen eines Sprechers der Rettungsleitstelle des Salzlandkreises war die Seniorin in ihrer Wohnung schwer gestürzt und hatte sich verletzt.

Da allerdings das Treppenhaus für den Abtransport der Frau auf der Trage zu eng war, musste der Weg durch das Fenster gewählt werden, so der Sprecher der Leitstelle: "Das ist schon sehr ungewöhnlich gewesen. Aber es hat alles prima geklappt. Feuerwehr, Rettungssanitäter, Notarzt und Polizei haben super zusammengearbeitet." Während der fast einstündigen Rettungsaktion musste die Breite Straße kurz nach 18 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde mit Hilfe der Beamten des Revierkommissariates Aschersleben umgeleitet.

Text und Bilder: Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 05.05.10, 14:09 Uhr / Aschersleben, B 185 in Richtung Ermsleben
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Nachmittag auf der B185 bei Aschersleben, etwa 200m hinter dem Kreisel in Richtung Ermsleben. Dabei fuhr ein Peugeot 206 auf einen hinter einem Straßenmarkierungfahrzeug langsam fahrenden Skoda Filicia auf. Der Skoda wurde bis an den Rand des gegenüberliegenden Straßengrabens geschleudert. Die Insassen beider Fahrzeuge wurden zum Teil schwer verletzt u ins Ascherslebener Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstand Totalschaden.

Text: Mitteldeutsche Zeitung Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 26.04.10, 15:11 Uhr / Aschersleben, Kreuzstrasse
Wohnungsbrand
ASCHERSLEBEN/MZ. Der beißende Geruch von Qualm liegt in der Luft. Dicke schwarze Rauchschwaden steigen aus den angekippten Fenstern. Die Kameraden der Feuerwehr, gerade in der Ascherslebener Kreuzstraße angekommen, legen ihr Atemgerät an, rollen Schläuche aus und begeben sich in die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen ist. Im Haus ist niemand mehr, den sie retten müssen. Die drei Personen sind bereits in Sicherheit. Neugierige Nachbarn schauen aus den Fenstern oder kommen gar auf die Straße gelaufen, die die Polizei für die Dauer des Einsatzes voll sperrt.
Der Wagen steht quer in der Einfahrt. In der Lindenstraße staut sich der Verkehr. Es geht nur noch stockend voran, stockender als in den vergangenen Tagen, jetzt, wo der bedingt durch die Landesgartenschau über Kreuz- und Bahnhofstraße umgeleitete Verkehr nun vorübergehend durch Blumen- und Heinrichstraße gelotst wird. Bis auf die beiden Linienbusse. Ihren Fahrern bleibt nichts anderes übrig, als die Fahrt zu unterbrechen, die "neue" Umleitungsstrecke, die Ecke an der Brücke Heinrichstraße, ist schlicht zu eng. Der Rettungswagen macht auf die Aufforderung der Polizeibeamten hin Platz, als die Feuerwehrmänner das Gröbste erledigt haben. Die zwei Busse dürfen gleich fahren. "Sonst geht hier bald gar nichts mehr", behält der Polizist den Verkehr und die sich an den beiden großen Fahrzeugen vorbeischlängelnden Autos im Blick.

Am Montagnachmittag um 15.11 Uhr ist der Wohnhausbrand gemeldet worden. Vom Wohnungsbesitzer selbst. Dieser sei gerade von der Arbeit nach Hause gekommen und von der Rauchentwicklung im ersten Stock regelrecht "überrascht" worden. Den Weg ins Freie habe er noch aus eigener Kraft angetreten. Anders seine Großeltern - sie leben in der Wohnung im zweiten Stock - denen die Polizei nach unten geholfen hat. Ein weiteres Familienmitglied, das nach Polizeiangaben im Erdgeschoss des Dreifamilienhauses wohnt, war zum Zeitpunkt, als das Feuer ausgebrochen ist, nicht im Hause.

Die Freiwillige Feuerwehr Aschersleben war mit drei Fahrzeugen und 14 Kameraden im Einsatz, dem 46. in diesem Jahr. Bereits im März war sie innerhalb einer Woche zu zwei Wohnungsbränden ausgerückt. "Es war sehr verraucht und schwer ranzukommen", spricht Wehrleiter Christoph Voigt von verwinkelten Räumlichkeiten in älteren Häusern wie diesem. Nichtsdestotrotz sei die Situation recht schnell unter Kontrolle gewesen, sagt er. Ausgegangen ist das Feuer nach erstem Ermittlungsstand von einem Ölofen, der in Brand geraten ist. Doch die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen und dauern weiter an, heißt es vonseiten der Polizei. Der Mann, in dessen Wohnung der Brand ausgebrochen ist, ist mit einer Rauchvergiftung ins Klinikum gebracht worden, wo er auch die Nacht verbringen musste. Die anderen Bewohner des Hauses - die Großeltern wurden nicht verletzt - sind derweil bei Verwandten unter- gekommen. Ob die Brandwohnung demnächst wieder bewohnbar ist, sei unklar. Zwar sei diese nicht komplett ausgebrannt, in einem Raum aber haben Feuer und Rauch erheblichen Schaden angerichtet.

Text: Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 22.03.10, 13:05 Uhr / Aschersleben, Juri-Gagarin-Straße
Wohnungsbrand
ASCHERSLEBEN/MZ. "Was ist denn hier los? Ich war doch nur kurz weg." Kurz. Aber lange genug. Der Ascherslebener schaut verwundert drein. Die Straße ist gesperrt. Vor dem Wohnblock im Kosmonauten- viertel stehen Polizei- und Feuerwehrautos, Rettungswagen. Einsatzkräfte bahnen sich ihren Weg. "Kommen wir da jetzt etwa nicht rein?", fragt er seine Nachbarn, die ihm schildern, was er verpasst hat. Gleich ist der Einsatz beendet, dann dürfen alle Mieter auch schon wieder in ihren Wohnungen.

Zu einem Brand in der Juri-Gagarin-Straße 5 wurde die Freiwillige Feuerwehr Aschersleben - zwölf Kameraden in zwei Fahrzeugen - am Montag um 13.04 Uhr gerufen. Das Feuer brach in der Küche der Wohnung im zweiten Obergeschoss aus. "Offensichtlich hat ein Topf oder eine Pfanne auf dem Herd Feuer gefangen", äußerte sich Kommissar Thomas Priepke zur Ursache. Die Rauchentwicklung war erheblich, weshalb Polizei und Rettungsdienst die Anordnung erteilten, dass sich alle Hausbewohner ins Freie zu begeben haben. Nicht nur die, die in der 5 wohnen, sondern vorsichtshalber auch jene aus den anderen drei Eingängen des Blockes. "Das war eine gute Reaktion", bewertete Wehrleiter Christoph Voigt ihr Vorgehen. Eine Brandstelle sei schließlich nicht immer sofort zu lokalisieren, stieg auch hier der Rauch zunächst aus dem Dach. "Türen und Fenster sind heute so dick, dass der nicht sofort durchdringt", erklärte er. Deshalb blieben auch die unmittelbaren Nachbarn sowie ein Hausbewohner in der darüber liegenden Etage in ihren Wohnungen. Zu verraucht sei das Treppenhaus gewesen, um sie durch dieses nach unten zu bringen. "Wir standen mit ihnen in Kontakt", so Voigt. Das Feuer in der Küche war schnell gelöscht. Um das Treppenhaus wieder frei von Rauchschwaden zu bekommen, stellten die Feuerwehrmänner einen Lüfter auf, der einen geringen Überdruck erzeugt. Die Brandursache löste bei den Beteiligten Kopfschütteln aus. "Wenn ich etwas koche oder brate, dann muss ich das beaufsichtigen", nennt Voigt Grundsätzliches in Sachen Brandschutz.

Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Schadens lasse sich noch nicht konkret beziffern. Man gehe aber von einem fünfstelligen Betrag aus. Nach unbestätigten Informationen der MZ soll es sich bei der Wohnung um eine Vereinswohnung der Basketballgemeinschaft Aschersleben Tigers handeln.

Brand / 18.03.10, 13:26 Uhr / Aschersleben, Halberstädter Straße
Wohnungsbrand
ASCHERSLEBEN/MZ. Schaulustige, neugierige Nachbarn - der Einsatz am Donnerstag der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben hat kein geringes Publikum angesprochen. Zu einem Wohnhausbrand in der Halberstädter Straße 27 wurden die Kameraden gerufen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kriminalpolizei könne Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Ein Nachbar habe die Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr verständigt. 13.25 Uhr war das. Als die 14 Einsatzkräfte nur wenige Minuten später mit Einsatzleitwagen, Tanklösch- und Löschgruppenfahrzeug sowie Drehleiter vor Ort eintrafen, stieg gelber Rauch aus einem Fenster im Treppenhaus. Dieser kam aus der Wohnung im Erdgeschoss, die die Feuerwehr aufbrechen musste. "Wir wussten zu diesem Zeitpunkt nicht, ob jemand in der Wohnung ist", so Christoph Voigt. Das war aber nicht der Fall. Die anderen Hausbewohner wurden für die Dauer des Einsatzes nach draußen gebeten. "Wir haben eine komplett verrauchte Wohnung vorgefunden", schilderte der Wehrleiter den Hergang, "gebrannt hat es lediglich an einer Stelle im Bereich des Fußbodens." Er und seine Kollegen hatten die Situation rasch im Griff. Die Mieter der Nachbarwohnungen konnten bereits nach kurzer Zeit ins Haus zurückkehren. Die Geruchsbelästigung war nur von kurzer Dauer. "Wenn die Wohnungstüren zu sind - und wir haben sie geschlossen - zieht der Rauch im Treppenhaus durch die geöffneten Fenster ab", erklärte Voigt.

Wieso das Feuer ausgebrochen ist, stand am Donnerstag noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet derzeit die Beweise aus. "Den Wohnungsinhaber haben wir bisher noch nicht erreichen können", teilte Kriminaloberkommissar Harry Wendt der MZ am späten Nachmittag mit. "Wir ermitteln in alle Richtungen, können aber momentan nicht ausschließen, dass der Mieter den Brand in seiner Wohnung selbst gelegt hat", besteht der Verdacht einer Brandstiftung.

Text-Bild: Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 07.11.09, 09:38 Uhr / Aschersleben, Güstener Straße
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Zwei Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß in der Güstener Straße

ASCHERSLEBEN/MZ. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Sonnabendmorgen ein Fahrzeug in der Güstener Straße in Aschersleben in Höhe des Hellweg-Baumarktes auf die Gegenfahrbahn, wo es frontalmit einem anderen Auto, das stadtauswärts unterwegs war, kollidierte.
Beide Fahrer wurden bei dem Unfall schwer verletzt, waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr befreit werden.
Der Unfallverursacher wurde mit dem Retungshubschrauber in die Uniklinik nach Magdeburg geflogen, die Fahrerin des anderen Pkw in das Krankenhaus Aschersleben eingeliefert.
An beiden Fahrzeugen entschtand wirtschaftlicher Totalschaden.

Text: Mitteldeutsche Zeitung Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 15.10.09, 12:49 Uhr / Aschersleben, Zeisigweg
Dachstuhlbrand
60 000 Euro Schaden nach Brand

ASCHERSLEBEN/MZ. Zu einem Brand in einem Einfamilienhaus im Ascherslebener Zeisigweg musste am Donnerstagmittag die Feuerwehr ausrücken. Menschen kamen bei dem Unglück nicht zu Schaden, da die Hausbesitzer den Brand selbst bemerkt und dann die Rettungskräfte alarmiert hatten. Der Dachstuhl des Hauses ist zerstört und das Erdgeschoss nach den Löscharbeiten und Rauchentwicklung derzeit nicht bewohnbar. Und auch die genaue Schadenshöhe kann erst nach den Begutachtungen in den nächsten Tagen genauer beziffert werden, wobei die Polizei momentan von einem Schaden in Höhe von 60 000 Euro ausgeht.

Die Eigentümer wollten es sich angesichts der kühlen Witterung am Donnerstag an einem wärmenden Kamin gemütlich machen und hatten die Feuerstelle vorbereitet und entzündet. Zunächst schien alles wie immer problemlos zu funktionieren. Doch gut eine Stunde später war das Unglück nicht mehr aufzuhalten.

"Wir haben zuerst Brandgeruch wahrgenommen. Dann kam auch schon der Rauch dazu, der nach unseren Eindrücken sich in der Küche über einen Abzug nach unten gedrückt hatte", schildert der Hausbesitzer gegenüber der Ascherslebener Zeitung seine ersten Beobachtungen. Dann hörten er und seine Frau ein starkes Knistern im Abzug des Kamines und fast gleichzeitig auch Geräusche aus Richtung Dachgeschoss. Endgültiger Zeitpunkt, um sofort die Feuerwehr zu alarmieren.

Die war dann innerhalb weniger Minuten mit zwei Fahrzeugen vor Ort und entschied nach einer ersten Analyse, das Feuer von außen und von innen zu bekämpfen, während die Polizei die Straße und die Zufahrten sicherte. "Es gab im Dach wie auch in anderen Dachbereichen partielle Brandstellen, was die Löscharbeiten kompliziert gestaltete", erläutert Christoph Voigt, Leiter der Ascherslebener Feuerwehr. So mussten die Kameraden nicht nur die offensichtlichen Feuerstellen bekämpfen, sondern auch den gesamten Dachbereich nach möglichen weiteren Brandherden Stück für Stück absuchen.

"Zusätzlich haben wir mit einer Wärmebildkamera nach weiteren Glutnestern gesucht", erklärt der Wehrleiter. Nach gut einer dreiviertel Stunde waren die Löscharbeiten abgeschlossen und den Hausbesitzern es wieder möglich, ihr Eigentum und die Schäden zu begutachten. Diese sind nach ersten Prognosen immens, wenn auch die Feuerwehr bemüht war, trotz aller Eile noch größere Schäden zu verhindern. "Wir haben, wo es ging, die Möbel beiseitegerückt. Doch das Wasser sucht sich nun mal seinen Weg", erklärt Christoph Voigt. Die Kriminalpolizei hat jetzt erst einmal die Ermittlungen aufgenommen, welche noch andauern.

Bild / Text : Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 22.09.09, 21:45 Uhr / Aschersleben, Siemensstraße
Brand der Lüftungsanlage / Dach-Halle
ASCHERSLEBEN/MZ. "Nur zehn Minuten später - und das hätte richtig böse ausgehen können. Die Männer von der Ascherslebener Feuerwehr haben eine ganze Menge gut bei mir", sagt Holger Sasse am Morgen danach. Dem Chef der Firma Novo-Tech in der Ascherslebener Siemensstraße steht die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Er hat eine aufregende Nacht hinter sich. Am Dienstagabend, genau um 21.45 Uhr, löste eine in der Produktionshalle installierte Brandmeldeanlage einen zentralen Alarm aus. Außerdem meldeten Mitarbeiter der Firma das Feuer. Die hatten mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln erste Löschversuche unternommen, weiß Sasse.

Als die Rettungskräfte im Gewerbegebiet an der Güstener Straße nur fünf Minuten nach der Alarmierung eintrafen, hatte sich bereits dichter, bissiger, weißer Rauch in der gesamten Halle ausgebreitet. Der Weg zum Brandherd war für die Feuerwehrmänner um Einsatzleiter Christoph Voigt nur mit Atemmasken zu schaffen. Das Feuer hatte sich in einer Lüftungsanlage entzündet, so dass von außen keine züngelnden Flammen zu sehen waren. Schnell waren rund 500 Meter Schlauch durch die Halle verlegt und an der Außenseite des Produktionsgebäudes eine Drehleiter in Stellung gebracht. Dann schoss auch schon das Wasser aus den Strahlrohren. Nach einer Viertelstunde konnte der Hahn wieder zugedreht werden. Das Feuer war unter Kontrolle und die Flammen waren erstickt.

Vielleicht war es Glück im Unglück, dass sich gerade an diesem Abend die Feuerwehrleute zu einem der regelmäßigen Dienstabende getroffen hatten. "Wir wollten gerade nach Hause fahren, da kam der Alarm", sagte Löschfahrzeug-Gruppenführer Bernd Schulz. Und weiter: "Da brauchten wir nur in die Autos zu springen." Mit einer Frau und 16 Männern war die Freiwillige Feuerwehr Aschersleben im Einsatz. Dazu kamen die Besatzungen von drei medizinischen Rettungsfahrzeugen und die Polizeikräfte.

Die Kriminalpolizei nahm routinemäßig noch in der Nacht ihre Ermittlungen auf. Was den Brand ausgelöst hat, konnte noch nicht festgestellt werden, erklärte am Mittwoch eine Sprecherin des Polizeireviers Salzlandkreis in Bernburg. Auch die Höhe des Schadens stehe noch nicht fest.

Die drei Novo-Tech-Mitarbeiter, die gerade ihre Nachtschicht begonnen und erste Löschversuche unternommen hatten, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Ascherslebener Krankenhaus gebracht. Allen drei gehe es den Umständen entsprechend gut, sie müssten aber zunächst noch zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, erklärte am Mittwoch der ärztliche Geschäftsführer des Klinikums Aschersleben-Staßfurt, Dr. Erik Czihal, auf Anfrage der Mitteldeutschen Zeitung.

Auch wenn der Brand schnell unter Kontrolle war, barg die Situation einiges an Gefahrenpotenzial. In der Fabrikationshalle, in der Produkte aus polymergebundenem Holz entstehen, stehen immer größere Mengen von brennbaren Rohstoffen zur Weiterverarbeitung bereit. So dürfte es vor allem dem schnellen und professionellen Handeln der Feuerwehr zu verdanken sein, dass man um eine größere Katastrophe herumgekommen ist, glaubt Firmenchef Holger Sasse. Der hatte für Mittwoch die Produktion ausgesetzt. Noch in der Nacht zum Mittwoch wurde die beschädigte Lüftungsanlage nach Absprache mit der Kriminalpolizei abgebaut. Sie soll möglichst schnell ersetzt werden, um weiter produzieren zu können.

Text : Mitteldeutsche Zeitung Bilder : Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 07.09.09, 12:40 Uhr / Aschersleben, Mittelstraße
Person in Notlage
ASCHERSLEBEN/MZ/ES. Gegen 13 Uhr wurden am Montag die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben zu einem Einsatz in die Mittelstraße in Aschersleben gerufen. Hier war bei Dacharbeiten ein Mitarbeiter einer Hettstedter Dachdeckerfirma durch eine Zwischendecke gefallen. Der Notarzt forderte die Feuerwehr mit Drehleiter an, um den Verletzten über das Dach retten zu können.

Im Einsatz waren zehn Kameraden, die aufgrund der in der Straße beidseitig abgestellten Autos Probleme hatten, zum Einsatzort zu gelangen.

Text und Foto: Mitteldeutsche Zeitung vom 08.09.2009

Technische Hilfeleistung / 18.07.09, 05:03 Uhr / Nachterstedt
Bergschaden
"Es hat jemand angerufen." 4.48 Uhr ging der Notruf ein. "Wir konnten uns keinen Reim draus machen", meint ein Ersthelfer. Ein Haus sei abgerutscht. Den Einsatzkräften - kurz nach fünf Uhr sind 30 vor Ort - bietet sich ein chaotischer Anblick. Ein gewaltiger Erdrutsch hat in den frühen Sonnabendmorgenstunden ein gesamtes Doppelhaus und die Hälfte eines zweiten Doppelhauses gut 100 Meter in die Tiefe des Concordia-Sees gerissen. Auch die Straße zwischen Nachterstedt und Frose ist auf einer Länge von 300 bis 500 Metern eingebrochen. Der Aussichtpunkt Nachterstedt samt Aufbauten existiert nicht mehr, alles in den See gestürzt - rund eine Million Kubikmeter. Von einer E-Lok samt Waggon, die an dieser Stelle an die Förderung der Braunkohle bis Anfang der Neunzigerjahre als Denkmal erinnerte, sowie vom benachbarten Informationspunkt ist nichts übrig geblieben. Alles ist im See versunken.

Und es bröckelt weiter. Der erste Streifenwagen der Polizei muss zurückfahren. Zu gefährlich! Weiträumig darf niemand das Gelände betreten. "Das ist ein ganz komisches Bild gewesen, da fehlt einfach was. Bis unten ist alles weg. Es sieht aus wie ein Canon", schildert ein Polizist die Szenerie, der sich, kurz nachdem er vor Ort eingetroffen ist, nahe der Kante aufgehalten hat. "Eben war das Denkmal mit den Schaufeln noch da, jetzt ist es weg." "Das kann man sich nicht vorstellen. Da ist alles abgerutscht. So etwas habe ich noch nie gesehen", ist Ortsbürgermeister Siegfried Hampe, mit einer der ersten vor Ort, fassungslos.

65 Anwohner, darunter Hans-Hermann Fraust, müssen sofort ihre Häuser verlassen, haben nichts dabei, außer dem, was sie am Körper tragen. Keiner begreift so richtig, was hier plötzlich vor sich geht, niemand will wahrhaben, dass ihm der Weg zurück nach Hause verwehrt wird. "Die Polizei sagt, wir müssen aufs Bergamt warten, vorher darf hier niemand weiter", kümmert sich Hampe um die Evakuierten. Das Feuerwehrdepot steht ihnen offen. "Dort ist es warm und Sie sind versorgt", appelliert er, sich dorthin zu begeben, "wichtig ist, dass hier niemand wegkommt." "Ich glaube, wir können da nie wieder hin", so verzweifelt eine Anwohnerin, "die Papiere sind weg, alles ist weg." "Meine Tochter war heute Nacht Gott sei Dank bei ihrem Freund". Als die junge Frau an der Unglücksstelle eintrifft, bricht sie beinahe zusammen. Die Straße, die zu der Wohnsiedlung geführt hat - sie endet im Nichts. In Sicherheit haben sich viele gewogen: "Wir haben gedacht es ist alles okay. Es gab Gutachten."

Mittlerweile waren rund 200 Einsatzkräfte vor Ort. Zu der Stunde ist bereits klar, dass drei Personen vermisst werden. Ein Ehepaar sowie ein Mann um die 50 Jahre. Große Hoffnung, sie lebend bergen zu können, machen die Retter nicht. Die Beschaffenheit des Geländes, der morastige Untergrund gestalten die Rettung vom Land und aus der Luft schwierig. "Es sieht nicht gut aus, da ist nichts zu machen", hieß es schon am Morgen. Bereits um 6.40 Uhr ist der Polizeihubschrauber eingetroffen. Aus der Vogelperspektive wird das Ausmaß der Katastrophe sichtbar, die Unglücksstelle ähnelt einer Kraterlandschaft. In der Hoffnung, ein Stück weit an die Kante vorgelassen zu werden, wenden sich Angehörige der Vermissten gemeinsam mit dem stellvertretende Landrat Ulrich Reder an die Polizei. Schroff abgewiesen werden sie. "Seien Sie mal in der Situation...", hält die Familie mit ihrem Frust nicht hinter dem Berg. Aber Mitgefühl begegnet ihnen an der Absperrung nicht.

Bis zum Abend des Sonnabends können zwar gut 20 evakuierte Männer, Frauen und Kinder in ihre Häuser zurückkehren - die anderen in Ferienwohnungen untergebracht, bei Bekannten oder im Hotel und bekommen Gutscheine ausgehändigt, um sich das Nötigste zu kaufen -, doch die Unsicherheit bleibt. Die Turnhalle, die der Katastrophenschutz als Notfalllager eingerichtet hat, bleibt an diesem Abend ungenutzt.

Dort saßen am Vormittag noch unmittelbar Betroffene, die medizinisch und psychologisch von den Mitarbeitern des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) betreut wurden.

Unter ihnen eine junge Frau, die ihrer Mutter und Großmutter gegenüber sitzt. Sie selbst habe die Nacht bei ihrem Freund verbracht und dadurch das Unglück nicht unmittelbar miterlebt. Trotzdem ist sie völlig aufgelöst. Ihre Mutter - so schildert die junge Frau - sei am frühen Morgen dadurch aufgewacht, dass die Katze völlig verrückt gespielt habe. Dann ging alles wohl sehr schnell. Die Mutter habe noch aus dem Fenster gesehen und musste dabei miterleben, wie die Bäume vor dem Haus plötzlich im Erdboden verschwanden. Im nächsten Augenblick fielen die Ziegel vom Dach des Doppelhauses. Gemeinsam mit ihrer zweiten Tochter, die zu diesem Zeitpunkt im Haus war, flüchtete die Mutter ins Freie. Da war die zweite Hälfte des Hauses schon in der Tiefe des Kraters im Concordia-See verschwunden.


Text: Mitteldeutsche Zeitung Bild: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 29.05.09, 10:28 Uhr / Aschersleben, Schuhstieg
Person in der Eine


Technische Hilfeleistung / 17.12.08, 15:41 Uhr / Giersleben, Schierstedter Straße
Austritt von Gas nach Einbruch
Um 15:41 Uhr wurde die OrtsfeuerwehrAschersleben/ Stadt, Feuerwehr Stadt Hoym und Feuerwehr Giersleben zu einem Gefahrgut Einsatz alarmiert. Es handelte sich um den Stoff Phosporoxidfluorid. Dieses wurde genutzt zur Begasung von Getreide, damit keinen Schädlinge schaden anrichten konnten. Der Eigentümer der Halle machte wie immer, seinen Rundgang und bemerkte das die Türen zu seiner Halle aufgebrochen waren. Als die Einsatzkräfte eingtroffen waren mussten sie noch annehmen, das die Täter sich noch in der Halle befanden. 2 Einsatzkräfte der Feuerwehr Aschersleben rüsteten sich mit Pressluftatmer und Chemikalenschutzanzügen aus. Sie betraten die Halle und durchsuchten diese nach den Personen. Nach ca. 20 Minuten suche, kamen die Kamaraden aus dem Gebäude und gaben bekannt das sich in der Halle keinen Personen befinden. Die beiden Kameraden der Feuerwehr Aschersleben wurden durch die Hoymer Kameraden gereinigt. Polizei ermittelt den Tathergang.

Text: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfe / 21.11.08, 10:50 Uhr / Aschersleben, Ermslebener Straße
Ölspur
Am 21.November 2008 wurde die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt um 10:50 Uhr zu einer Ölspur alarmiert. Diese reichte von der Ermslebener Straße bis hinter die Darre. Im Einsatz waren der RW2 und die LF 16.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 01.10.08, 22:42 Uhr / Aschersleben; OF Klein Schierstedt
Brand einer Scheune
KLEIN SCHIERSTEDT/MZ. Eine Lagerhalle ist bei einem Brand in Klein Schierstedt in der Nacht zum Donnerstag völlig zerstört worden. Die Höhe des Schadens ist bisher noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Dichte Rauchschwaden hängen über Klein Schierstedt, in der Luft der beißende Geruch verbrannten Majorans. Schon auf dem Weg zum Brandort, kurz hinter dem Ortsausgang Aschersleben, sieht man in der Ferne die Flammen in den Nachthimmel schlagen. Es ist 23.05 Uhr. Nur 23 Minuten zuvor wurde der Alarm ausgelöst. Eine Anwohnerin habe die von einem landwirtschaftlichen Betrieb kommende starke Rauchentwicklung bemerkt und den Besitzer informiert. Dessen Lagerhalle in der Schachtstraße brennt. Bis in die frühen Morgenstunden soll der Brand, der diese und den darin befindlichen Majoran völlig zerstörte, die Feuerwehrkräfte beschäftigen.

Fassungslos verfolgen einige Klein Schierstedter von einer Brücke aus, wie sich das Feuer binnen kürzester Zeit durch das Silo frisst; hören, wie der Rest des Wellblechdaches mit knirschendem Geräusch von den Mauern kracht. Der Buschfunk trommelt. Von Brandstiftung ist bereits zu diesem Zeitpunkt die Rede. Und einem vorangegangenen Einbruch. "Drei viertel acht bin ich hier lang. Da war alles ruhig, alles zu. Jetzt sind die Tore offen", deutet ein Passant auf das hinter der Scheune gelegene Gebäude, deren Türen scheinbar gewaltsam aufgehebelt worden sind. Im Einsatz sind die freiwilligen Feuerwehren aus Giersleben, die auch die Einsatzleitung innehat, Klein und Groß Schierstedt sowie Aschersleben, vor Ort mit insgesamt 40 Kameraden und sieben Fahrzeugen.

"Wir konnten die Halle nur kontrolliert abbrennen lassen", sagt Einsatzleiter Steffen Hoffmann am Donnerstag. Die trockenen Pflanzen brennen wie Zunder. Erschwert wird das Ganze durch den Wind, der die Flammen immer wieder entfacht. "Ein Innenangriff war nicht möglich", so der Leiter der Gierslebener Wehr, die drei Stunden vor den Schierstedtern kurz nach drei Uhr morgens von der Brandstelle abrückte. Für die Brandbekämpfung hatten die Feuerwehrmänner im Verlauf eine lange Schlauchleitung aus dem Ort gelegt. Der erste Löschversuch erfolgte mit dem Wasser aus einer Zisterne oberhalb des Dorfes.

Beim Brand gab es selbst keine Verletzten, lediglich eine Feuerwehrfrau musste notärztlich versorgt werden, durfte aber direkt wieder nach Hause. Durch das Feuer entstand ein erheblicher Sachschaden. Dessen Höhe beziffern konnte und wollte der Besitzer der Lagerhalle, Klaus-Jürgen Herrmann, nicht. Eine Brandstiftung könne die Polizei nicht ausschließen. "Es gibt Anhaltspunkte dafür. Ein Brandermittlungsverfahren läuft", sagt Polizeihauptkommissar André Grams. Auch den Einbruch in das nebenstehende Lagerhaus bestätigt das Polizeirevier Salzlandkreis. "Ob tatsächlich ein Zusammenhang besteht, werden die Ermittlungen zeigen", so der Leitende Einsatzbeamte vom Dienst.

Text: Mitteldeutsche Zeitung Bilder Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 20.07.08, 20:20 Uhr / Aschersleben, Güstener Straße
Auslaufende Flüssigkeit nach VKU
Die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt wurde um 20:20 Uhr in die Güstener Straße gerufen dort ereignette sich ein Verkehrsunfall mit auslaufenden Flüssigkeiten.Die Einsatzkräfte beseitigten die auslaufen den Flüssigkeiten. Die verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst behandelt und abtransportiert. Im Einsatz waren RW2 und LF16.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 26.06.08, 16:09 Uhr / Aschersleben, Hinter dem Zoll
Brand eines Bagger
Am 26.06.2008 gegen 16:09 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt zu einem Baggerbrand gerufen.Vor Ort stellte sich heraus das der Motorraum des Bagger brannte.Auslaufende Flüssigkeiten wurden beseitigt. Personen wurden nicht verletzt.
Text: FF Aschersleben Bilder: FF Aschersleben

Brand / 07.06.08, 03:10 Uhr / Feldflur zwischen Winningen und Hecklingen
Brand einer Feldscheune
Die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt wurde um 03:10 Uhr zur Unterstützung der Ortsfeuerwehr Winningen alarmiert. Als die Einsatzleiter am Einsatzort eintrafen entschieden Sie, die Scheune Kontrolliert abbrennen zu lassen. Da die Scheune zu dem zeitpunkt des eintreffens im Vollbrand stand. Im Einsatz waren TLF24 und ELW1.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 02.06.08, 06:00 Uhr / B 180 Winningen in Richtung Schneidlingen
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Am 02.06.2008 gegen 06:00 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt zu einem Schwerem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Es stießen zwei PKW's frontal zusammen.
Die Einsatzkräfte brefreiten eine Person aus seinem Fahrzeug und über gaben ihn den Rettungskräften. Die andere Person wurde durch einen Rettunghubschrauben abtransportiert. Im Einsatz waren RW2 und LF16.


Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 31.05.08, 21:05 Uhr / Aschersleben, Hecklingerstraße
Wasserschaden (vollgelaufene Keller)
Die Feuerwehr Aschersleben wurde am 31.05.2008 gegen 21:05 Uhr gerufen, dort standen einige Keller unter Wasser. Im Einsatz waren RW2 und TLF16.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: MZ Mitteldeutsche Zeitung

Brand / 24.05.08, 15:03 Uhr / Westdorf, Welbslebener Chauseee
Brand von Altautos
Acht Autos brennen aus

Ursache bislang unklar - Polizei nimmt Ermittlungen auf

erstellt 25.05.08, 18:35h, aktualisiert 25.05.08, 19:02h


Acht übereinander gestapelte Altfahrzeuge standen am Sonnabend in der Welbslebener Chaussee in Westdorf in Flammen. Die Gefahr, dass der Brand aufs benachbarte Grundstück übergreift, bestand nach Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr. Verletzt wurde niemand. (MZ-Foto: Frank Gehrmann)
Westdorf/MZ/tho. Acht brennende Schrottautos haben am Sonnabendnachmittag einen Einsatz der Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Punkt 15.02 Uhr ist der Notruf eingegangen. Wie die übereinander gestapelten Altfahrzeuge im Autohof Lorenz in der Welbslebener Chaussee in Westdorf in Brand geraten konnten, ist bislang noch nicht geklärt. Die Ermittlungen laufen, Anzeige gegen unbekannt wurde erstattet, teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Die Gefahr, dass sich der Brand auf das benachbarte Gebäude ausweitet, war mit Eingriff der Feuerwehr gebannt, so Christoph Voigt von der Ascherslebener Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 17 Kameraden anrückte. Gemeinsam mit den Kollegen von der Freiwilligen Feuerwehr Westdorf, die mit einem Einsatzwagen vor Ort waren, wurde der Einsatz relativ "zügig und glimpflich" über die Bühne gebracht. Weitaus problematischer wäre es wohl ausgegangen, hätte sich die anfangs bei der Wehr eingegangene Meldung, das Reifenlager würde brennen, bestätigt.

Brand / 12.05.08, 20:04 Uhr / Aschersleben, OT Wilsleben
Brand einer Garage
15-Jähriger löst einen Brand aus

Ermittlungen begonnen - Garage vollkommen ausgebrannt
erstellt 13.05.08, 19:03h, aktualisiert 13.05.08, 19:45h

Wilsleben/MZ/ad. Dass er mit seinem unüberlegten und leichtsinnigen Verhalten den Einsatz von zahlreichen Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Wilsleben und der Ortsfeuerwehr Aschersleben auslösen würde, hatte sich ein 15-jähriger Wislebener wohl nicht träumen lassen. Und dass der Schaden, den er anrichtete, nicht gering war, wohl auch nicht.

Am Montagabend kurz vor 20 Uhr wollte der Jugendliche vor einer Garage in der Friedensstraße in Wilsleben das Unkraut abbrennen. Dabei fing, wie ein Polizeisprecher die MZ informierte, eine Propangasflasche in der Garage Feuer. Die Garage in der Friedensstraße brannte völlig aus und beschädigte einen darin befindlichen Pkw, ein Motorrad, einen Anhänger und einen Traktor. Auch wurde, so die Polizeiinformation, ein Nachbargrundstück in Mitleidenschaft gezogen. Das Dach war beschädigt worden.

Die Kameraden der Ortsfeuerwehr Wilsleben, die als Erste in der Friedensstraße eintrafen, begannen sofort mit der Brandbekämpfung. Sie erhielten wenig später Unterstützung von den Kameraden der Ascherslebener Wehr, die mit ihrer Drehleiter angerückt waren. Zur Brandbekämpfung konnten sie nicht mehr so viel beitragen, sie mussten aber zur Gefahrenabwehr unter anderem die einsturzgefährdeten Dachteile des Nachbargrundstücks entfernen. Insgesamt waren die beiden Wehren mit jeweils 15 Kameraden und mit mehreren Löschfahrzeugen im Einsatz.

Sie sahen sich vor eine schwierige Situation gestellt, denn die Friedensstraße liegt nicht nur mitten in Wilsleben, sie ist auch eng gebaut. Und außerdem gab es am Einsatzort stromführende Oberleitungen. Bis kurz vor Mitternacht waren die Ascherslebener im Einsatz, ihre Kameraden aus Wilsleben hielten noch bis 9 Uhr Dienstagvormittag Brandwache und führten den ganzen Dienstag Kontrollen durch. Während des Einsatzes der Wehren war fast der ganze Ort auf den Beinen, der Brand hatte ihn aus seiner Feiertagsruhe aufgeschreckt.

Wie ein Sprecher des Polizeireviers Bernburg am Dienstag zu dem Brand in Wilsleben weiter mitteilte, sind die Ermittlungen zur Brandursache sofort aufgenommen worden. Sie dauern zur Zeit noch an.

Technische Hilfeleistung / 02.03.08, 18:00 Uhr / Aschersleben, Wilhelmstraße
Sturmschaden
Die Ortsfeuerwehr Aschersleben/Stadt wurde am 02.03.2008 um 18:00 Uhr zu einem Sturmschaden alarmiert. Als die Einsatzkräfte am Einsatzort ankamen,trafen sie ein loses Werbeplaket an einen Baugerüst an. Diese wurde die Einsatzkräft befestigt. Im Einsatz waren die DLK 23/12 und der KDOW.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 01.03.08, 06:48 Uhr / Aschersleben, B180 Richtung Winningen
Sturmschaden
Das Sturmtief "Emma" zog auch über Aschersleben. Die Feuerwehr Aschersleben wurde gegen 6:48 Uhr zu einem umgestürztem Baum auf der Bundesstraße 180 Richtung Winningen alarmiert. Im Einsatz war der RW2.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: MZ Mitteldeutsche Zeitung

Technische Hilfeleistung / 01.03.08, 04:39 Uhr / Aschersleben, Seegraben
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen
Um 4:39 Uhr am 01.03.2008 wurde die Feuerwehr Aschersleben zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person gerufen. Eine Person befand sich noch in dem PKW und musste mit Hilfe der Einsatzkräfte aus dem PKW befreit werden. Die Person wurde an den Rettungsdienst übergenben. Im Einsatz waren RW2 und LF 16.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 03.02.08, 17:17 Uhr / Aschersleben, Hoymer Chausee
Brand von Majoran Stroh
Gegen 17:17 Uhr am 03.02.2008 wurde die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt zu einem Mittelbrand alarmiert. Als die Einsatzkräfte eintrafen stellte sich heraus das es sich um Majoran Stroh handelte. Die Einsatzkräfte ließen das Majoran Stroh kontrolliert abbrennen. Überwacht wurde dies durch eine Brandwache der Feuerwehr Aschersleben. Im Einsatz waren TLF16, TLF 24, LF16, SW2000, RW2, MTF und ELW1

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 23.01.08, 11:22 Uhr / Landstraße Westdorf in Richtung Welbsleben
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt wurde 23.01.2008 gegen 11:22Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert.Der Unfall ereignete sich zwischen Westdorf und Welbsleben. Dabei kolidierte ein LKW und ein PKW. Die Insassin des PKW's wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Einsatzkräfte befreiten die junge Frau und übergaben sie an den Rettungsdienst. Im Einsatz waren RW2 und LF16.

Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Brand / 15.05.07, 22:11 Uhr / Aschersleben
Brand eines Radladers in einer Werkstatt
Am 15.05.2007 gegen 22:11 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt zum Brand einer Industriehalle alarmiert. Vor Ort wurde festgestellt, dass ein Radlader innerhalb einer Werkstatt brannte. Durch die rechtzeitige Feststellung des Brandes durch einen Bürger, sowie des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein noch größerer Sachschaden verhindert werden, zumal sich 2 weitere landwirtschaftliche Großgeräte in der Werkstatt befanden.

Text: FF Aschersleben Bilder: FF Aschersleben

Brand / 05.04.06, 14:42 Uhr / Aschersleben
Brand einer Lagerhalle
Lagerhalle mit alten Möbeln brennt

Feuerwehrleute löschten Brand in Ascherslebener Innenstadt - Keine Verletzten



Eine Lagerhalle mit Möbeln hatte am Mittwochnachmittag auf dem Gelände des ehemaligen Betriebes «Kindermoden» gebrannt. (MZ-Foto: Frank Gehrmann)
Aschersleben/MZ. "Die räuchern aber heute wieder", meinte eine ältere Dame zu ihrem Enkel und dachte eher an Kleingärtner, die ihre Gartenabfälle verbrennen. Doch die schwarze Qualmwolke, die am Mittwochnachmittag über der Innenstadt von Aschersleben lag, hatte eine ernstere Ursache: Ein Feuer war in einer Lagerhalle auf dem Gelände des ehemaligen Betriebes "Kindermoden" ausgebrochen.

Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Denn in der Halle waren nur alte Möbel gelagert. Doch die Kameraden der Ascherslebener Feuerwehr mussten stundenlang kämpfen, um das Feuer zu löschen. "In der Zwischendecke hat es gebrannt", zeigt Einsatzleiter Hagen Heinze auf die fünf spitzen Zacken, die das Dach des etwa 50 mal 60 Meter großen Gebäudes bilden, das auch noch in mehrere Räume untergliedert ist. "Und da sind wir nur von den Glasfenstern aus herangekommen", berichtet der Einsatzleiter weiter.

Mit Leitern aufs Dach

Für die 17 Kameraden der Ascherslebener Feuerwehr, die mit insgesamt vier Fahrzeugen im Einsatz waren, bedeutete dies, dass sie zunächst das Dach des benachbarten Gebäudes erklimmen mussten, um von dort aus löschen zu können. Die mit Atemschutzgeräten ausgestatteten Feuerwehrmänner stellten sich in dichtem Qualm den immer wieder auflodernden Flammen aber auch von unten, löschten die Möbel und herumliegende Sachen, von denen aus der Brand vermutlich auf die Zwischendecke übergegriffen hatte. Zwei Stunden später hatten die Männer das Feuer bis auf einige Glutnester im Griff.

"Doch es ist sehr kompliziert, da ranzukommen", sagt Hagen Heinze, der auch der Kreisbrandmeister von Aschersleben-Staßfurt ist. Denn die Glutnester, so der Einsatzleiter, seien im schwer zugänglichen Deckenbereich. Ihnen rückten die Feuerwehrleute deshalb mit so genannten Steckleitern, mit Einreißhaken, Brechstangen und Äxten zu Leibe.

Verkehr nicht behindert

Von der Straße aus war - bis auf den beißenden Qualm und einen an den Hydranten angeschlossenen Schlauch - kaum etwas von dem Feuer und den Einsatzkräften, zu denen auch die Polizei gehörte, zu sehen. Denn die Fahrzeuge befanden sich im relativ kleinen Innenhof der Anlage.

Der Verkehr in der Kreisstadt wurde deshalb nicht behindert, es gab weder Staus noch Wartezeiten. Nur vereinzelte Schaulustige hatten sich in der Heinrichstraße versammelt, um zu sehen, wo genau es denn nun brennt.

Ursache untersucht

Mit vor Ort im Einsatz waren auch Beamte von der Kriminalpolizei, die sich ein genaues Bild vom Unglück machten. "Es wird jetzt die Brandursache untersucht, geklärt, ob es sich um Selbstentzündung oder Brandstiftung handelt", informierte das Ascherslebener Polizeirevier über die Vorgehensweise. Über die genaue Schadenshöhe, so hieß es weiter, sei auch noch nichts bekannt.

Text und Foto: Mitteldeutsche Zeitung vom 06.04.2006

Brand / 25.09.05, 03:44 Uhr / Aschersleben
Brand eines Wohnhauses
Aschersleben/MZ. Als die Mieter im Bonifatiuskirchhof Nummer 15 gegen halb vier am Sonntagmorgen erwachten, war überall Rauch. Die Männer und Frauen stehen Stunden später noch unter dem Eindruck des Erlebten. Jemand von ihnen wählte den Notruf, erzählen sie, dann warfen sie schnell eine Jacke über Schlafanzug oder Nachthemd und flüchteten ins Freie.
Ein 24-Jähriger schaffte das nicht. Als die Ascherslebener Feuerwehr wenig später am Brandort eintraf, hockte er verzweifelt im rückwärtigen, zur Promenade zeigenden Fenster des Dachgeschosses. Wie Wehrleiter Christoph Voigt berichtet, schlugen zu diesem Zeitpunkt die Flammen schon aus zwei Fenstern im ersten Stock. Den Männern von der Feuerwehr gelang es, den Mann mit Hilfe einer dreiteiligen Schiebleiter aus acht Metern Höhe auf den sicheren Boden zu holen.
Ein Notarzt kümmerte sich um den Geretteten und lieferte ihn mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Ascherslebener Krankenhaus ein. Leicht verletzt habe sich auch ein 37-jähriger Bewohner, der mit Schnittverletzungen ins Krankenhaus gebracht worden sei. Alle acht Bewohner, so versichert der Dienst habende städtische Mitarbeiter Torsten Ducke, seien bei Bekannten oder Verwandten untergebracht worden, bis sie in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Stunden nach dem Brand, der nach ersten Erkenntnissen in unbewohnten Räumen im ersten Stock ausgebrochen und laut Christoph Voigt relativ schnell unter Kontrolle war, liegt Brandgeruch über der Straße. Der Dachstuhl des rot geputzten Hauses, das erst vor kurzem grundlegend saniert worden war, ist völlig zerstört. Rot-weißes Absperrband hält den Verkehr fern, der Weg vor dem Haus ist übersät mit zerbrochenen Dachziegeln. Gegen 9.30 Uhr sind die Feuerwehrleute noch vor Ort, um letzte Brandnester aufzuspüren. Zwei Kameraden schweben im Korb der Drehleiter hoch oben über dem Dachgerippe, lösen lockere Ziegel und bemühen hier und da noch einmal den Wasserstrahl. "Glutnester sind meist unter Ziegeln oder Trockenbauelementen verborgen", erklärt Voigt.
Nach dem nächtlichen Einsatz ist den Männern die Erschöpfung anzusehen. Die Hitze, die Nässe und der Rauch haben Spuren hinterlassen auf Gesichtern und Einsatzkleidung. Eine Brandwache sei in diesem Fall nicht nötig, die Polizei werde während ihrer Streifen öfter kontrollieren. Trotzdem: Wenn die Feuerwehr am Vormittag abrückt, ist der Einsatz immer noch nicht zu Ende. Knapp zwei Stunden braucht es, bis die Fahrzeuge neu bestückt sind und alles für den nächsten Einsatz bereit ist.
Inzwischen ist auch Ronald Lemke eingetroffen. Der Reinstedter ist Eigentümer des Hauses. Und er glaubt inzwischen, dass die aufwändige, dreijährige Renovierung unter keinem guten Stern steht. Denn erst im Dezember vorigen Jahres hat es in der gleichen Wohnung gebrannt. "Gerade waren wir kurz davor, dass wir die Zimmer wieder hätten vermieten können", erzählt er und glaubt ganz fest an Brandstiftung.
Ob er Recht hat mit seiner Vermutung, vermag noch niemand zu sagen. Das Haus ist laut Polizeidirektion Halberstadt beschlagnahmt, der Brandursachenermittler wird vermutlich am Montag die Arbeit aufnehmen. Lemke jedenfalls sieht schwarz fürs Haus: "Die Statik ist bestimmt hinüber", befürchtet er.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 26.09.2005 Fotos: Frank Gehmrmann Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 13.05.05, 23:00 Uhr / Hoym
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen
Aschersleben/MZ. Für sechs Personen endete das Pfingstwochenende im Krankenbett. Nach Unfällen hatten sie schwer verletzt in die Klinik eingeliefert werden müssen.
Bereits in der Nacht zum Sonnabend war ein Pkw aus Richtung Quedlinburg in Hoym von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Fahrer und Beifahrer mussten von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geschnitten werden. Beide sind schwer verletzt und nicht vernehmungsfähig. Gegen 13.30 Uhr waren am Sonntag kurz vor Königsaue ein Pkw und Motorrad zusammengestoßen. Der Pkw hatte nach links abbiegen wollen und das Motorrad im Gegenverkehr nicht beachtet. Der Motorradfahrer und die Beifahrerin stürzten. Nach einer Kollision mit einem Reh kam am Sonntag gegen 22 Uhr ein Pkw auf der B 185 zwischen Ermsleben und Aschersleben von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Baum, schleuderte nach rechts, prallte gegen einen weiteren Baum und blieb auf dem Dach liegen.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 17.05.2005 Foto: Frank Gehrmann Aschersleben

Brand / 28.02.05, 06:57 Uhr / Aschersleben
Brand eines Papierkorb in einem Büro
Es brannte lediglich ein Papierkorb in einem Büro.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 20.02.05, 13:08 Uhr / B 180 in Richtung Winningen
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen
Aschersleben/MZ. Ein rabenschwarzer Sonntag auf den Straßen im Landkreis: Zwei junge Männer im Alter von 21 und 28 Jahren sind am Sonntagnachmittag gegen 13.10 Uhr bei einem Unfall auf der Bundesstraße 180 zwischen Winningen und Aschersleben ums Leben gekommen, drei weitere wurden teils schwer verletzt. Am Abend starb ein 45-jähriger Autofahrer bei einem Unfall in Amesdorf.
Nach Polizeiangaben war am Sonntagnachmittag ein Pkw Kia, der auf der B 180 in Richtung Aschersleben unterwegs war, aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Das Auto mit fünf, aus dem Kreis Mansfelder Land stammenden Insassen fuhr in den Straßengraben, überschlug sich vermutlich mehrfach und prallte mit dem Dach gegen einen Baum, so die Polizei.

Für den 21-Jährigen und den 28-Jährigen, die auf dem Rücksitz des Autos gesessen hatten, kam jede Hilfe zu spät: Die beiden jungen Männer erlitten so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarben, erklärte Ullrich Wagner von der Polizeidirektion Halberstadt. Ein 24-Jähriger, der ebenfalls auf der Rückbank gesessen hatte, wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Magdeburg gebracht.

Der 19-jährige Fahrer und der 22-jährige Beifahrer wurden bei dem Unfall laut Polizei leicht verletzt. Sie wurden ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße war bis gegen 15 Uhr für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Nach Aussagen Wagners ergaben erste Ermittlungen durch die Polizeibeamten des Reviers Aschersleben-Staßfurt, dass der Fahrer des Unfallautos unter Alkoholeinfluss gestanden habe. Außerdem soll er nach Aussagen von Zeugen unmittelbar vor dem Unfall mehrere Autos mit hoher Geschwindigkeit überholt haben. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.

Am Abend gab es ein weiteres Todesopfer: Gegen 18 Uhr kam in der Ortslage Amesdorf ein Pkw-Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Opel nach links von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum, erklärte die Polizei. Dabei erlitt der 45-Jährige aus Giersleben so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Auch hier ermittelt die Polizei noch weiter.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 21.02.05 Fotos: FF Aschersleben

Brand / 25.01.05, 16:27 Uhr / Aschersleben
Brand einer Lagerhalle
Aschersleben/MZ. Es war schon von weitem zu erahnen, dass etwas ganz Großes in Brand stehen musste. Dicke schwarze Rauchschwaden zogen ihre Bahnen über dem Himmel von Aschersleben und der helle Schein des Feuers leuchtete kilometerweit in die Region.
Punkt 16.26 Uhr klingelte am Dienstagnachmittag in der Rettungsleitstelle des Landkreises das Telefon. Grund des Notrufs: Rasend schnell breiteten sich Flammen in einer Lagerhalle auf dem Gelände der ehemaligen Karosse am nordöstlichen Zipfel der Kreisstadt aus. Sofort alarmierte der Mitarbeiter die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Aschersleben, die sich eigentlich zum Dienstabend treffen wollten. Der wurde umgehend abgesagt und nur Minuten später hatten sich die Rettungskräfte durch den Berufsverkehr zum Unglücksort vorgekämpft. Doch Chancen, irgendetwas an und in dem Gebäude zu retten, hatten sie nicht mehr. Wenigstens wurde niemand verletzt.
Die aus Holz und Aluminium bestehende, mindestens 80 Meter lange und 20 Meter breite Hallenkonstruktion brannte bereits lichterloh und in voller Ausdehnung. "Das Dach drohte unkontrolliert einzustürzen. Da Leute hineinzuschicken, wäre unverantwortlich gewesen", sagte Christoph Voigt, Chef der Ascherslebener Feuerwehr. So mussten sich die mit fünf Fahrzeugen angerückten 25 Kameraden mit den zahllosen Schaulustigen, die die Dr.-Wilhelm-Feit-Straße zum Teil mit ihren Autos blockierten, untätig ansehen, wie die Halle in einem riesigen Flammenmeer zerstört wurde. Allerdings gelang es den Rettungskräften, die angrenzenden Gebäude zu sichern.
Erst als in den frühen Abendstunden das Dach eingestürzt war und die Flammen kleiner wurden, begannen die Kameraden mit den ersten Löscharbeiten. Bis in die heutigen Morgenstunden waren sie damit beschäftigt, noch die allerletzten Glutnester zu bekämpfen.
Über die Ursache des gewaltigen Brandes konnten am Dienstagabend weder Feuerwehr noch Polizei etwas Konkretes sagen. Ein Experte der Polizeidirektion Halberstadt soll am Mittwoch seine Ermittlungen vor Ort beginnen. Mit ersten Erkenntnissen rechnen die Beamten allerdings nicht vor nächster Woche.
Unklar war am Dienstagabend von offizieller Seite auch noch, wem die Halle gehört und was sich darin befand. Aufgrund der dicken Rauchschwaden wurden die Anwohner per Radiodurchsage zur Sicherheit aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Umweltdezernent des Landkreises, Klaus Poeschel, meinte allerdings, dass die Gefahr für die Bevölkerung eher gering sei. Seinen Aussagen zufolge, sei es gut gewesen, dass die Feuerwehr das Gebäude kontrolliert hat abbrennen lassen: "Durch die sehr hohen Temperaturen werden eventuell vorhandene Giftstoffe fast völlig vernichtet."
Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung sollen in der Halle bis zum vergangenen Jahr Grundgestelle für Möbel hergestellt worden sein. Nachdem das Holz verarbeitende Unternehmen allerdings offenbar in Konkurs gegangen war und die Stadtwerke in dem Gebäude den Strom abgeschaltet hatten, könnte die Lagerhalle leergestanden haben.
Es ist nicht das erste Mal, dass auf dem Gelände der ehemaligen Karosse eine Halle in Flammen gestanden hat. In der Nacht zum 12. November 2002 brannte ein Lokschuppen ab. Verletzt wurde niemand. Es entstand allerdings ein Sachschaden von etwa 50 000 Euro. Wahrscheinliche Ursache damals: Brandstiftung.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 26.01.05 Fotos: Frank Gehrmann Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 17.01.05, 08:47 Uhr / B 6 Mehringen- Schackstedt
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Am 17.01.2005 um 08.47 Uhr wurde die FF Aschersleben zu einem Verkehrsunfall mit 2 eingeklemmten Personen alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf der B 6 zwischen Mehringen und Schackstedt. 2 PKW waren frontal zusammengestoßen. Eine Person wurde schwerverletzt, eine weitere Person verstarb noch an der Unfallstelle. Im Einsatz war die FF Aschersleben mit dem RW 2 und dem LF 16/ 12.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Brand / 08.12.04, 03:26 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand
Am 08.12.2004 um 03.26 Uhr wurde die FF Aschersleben zu einem Wohnungsbrand in einem Neubaublock alarmiert. Die vor Ort befindliche Polizei informierte den Einsatzleiter, dass sich keine Personen mehr im Haus befinden. Der Brand im Wohnzimmer konnte schnell gelöscht werden. Bis auf die Brandwohnung, welche durch die Polizei zwecks Brandursachenermittlung beschlagnahmt wurde, konnten alle Mieter des Hauses wieder in ihre Wohnungen. Die FF Aschersleben war mit TLF 16, LF 16/ 12 und ELW 1 im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 05.12.04, 15:20 Uhr / Landstraße Ermsleben- Welbsleben
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Am 05.12.2004 um 15.20 Uhr wurde die FF Aschersleben zur Unterstützung der FF Ermsleben zu einem Verkehrsunfall mit 2 eingeklemmten Personen alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich auf der Landstraße zwischen Ermsleben und Welbsleben. Der Einsatzleiter der FF Ermsleben hatte, auf Grund der örtlichen Gegebenheiten, die Einsatzstelle in 2 Abschnitte aufgeteilt. Die FF Aschersleben übernahm die Rettung einer männlichen Person aus einem Geländewagen, die FF Ermsleben die Rettung einer jungen Frau aus einem PKW. Trotz des intensiven arbeitens aller am Einsatzort tätigen Rettungskräfte erlag die junge Frau noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Im Einsatz war die FF Aschersleben mit dem RW 2 und der LF 16/ 12.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 17.11.04, 17:07 Uhr / Aschersleben
Ausgelaufene Flüssigkeit nach Verkehrsunfall
Aschersleben/MZ/lag/mi. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Mittwoch gegen 16.35 Uhr in der Ermslebener Straße in Aschersleben ereignet. Dabei wurde niemand körperlich verletzt, drei Personen stehen aber unter Schock.
Nach Angaben der Polizei war ein Rentnerehepaar mit seiner Enkelin auf der Bundesstraße 185 mit einem silberfarbenen VW Golf stadteinwärts unterwegs, als das Fahrzeug in Höhe des Abzweiges Richtung Westdorf plötzlich auf den Seitenstreifen kam und dort ein Verkehrszeichen umfuhr. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten vor Ort fuhr der 58-jährige Fahrer 145 Meter weiter wieder auf die B 185 in Richtung Zollberg, kam erneut von der Fahrbahn ab, wobei zwei Passanten in Panik zur Seite springen mussten. Der Golf V kollidierte daraufhin mit einer Mauer und einem Laternenmasten, wurde auf die Straße zurückgeschleudert, drehte sich um 180 Grad und blieb stehen. Der Motor des VW wurde aus dem Motorraum geschleudert und lag neun Meter vom Fahrzeug entfernt. Die Insassen blieben offenbar unverletzt, erlitten aber einen Schock. Die Unfallursache ist laut Polizei noch unklar. Die B 185 blieb 45 Minuten voll gesperrt. Zwölf Ascherslebener Feuerwehrleute säuberten die Straße vom Öl.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 18.11.04 Fotos: Frank Gehrmann Aschersleben

Brand / 15.08.04, 00:32 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand
Brandstiftung im Bonifatiuskirchhof

VON Dennis Lotzmann, 15.08.04, 20:20h, aktualisiert 21:36h

Brandstiftung in Aschersleben: In der Nacht zum Sonntag ist es um 0.25 Uhr im Bonifatiuskirchhof in Aschersleben zu einem Schwelbrand gekommen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten drei Mieter das Haus gegenüber der Post zeitweilig verlassen. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von Brandstiftung aus und hat Anzeige wegen gefährlicher Brandstiftung erstattet. Wie der Sprecher der Polizeidirektion Halberstadt, Polizeikommissar Uwe Becker, am Sonntagnachmittag weiter sagte, seien im Zuge der Ermittlungen Spuren von Brandbeschleunigern gefunden worden.
Um welche Substanz es sich genau handelt, konnte Becker nicht sagen. Ermittelt werde gegenwärtig in alle Richtungen. "Die Wohnung, in der das Feuer ausgebrochen war, ist vermietet, gegenwärtig aber unbewohnt." Der Hauseigentümer sei zwar während des Brandes vor Ort gewesen, ebenso wie der Mieter müsse er jedoch noch im Rahmen der Ermittlungen zur Sache befragt werden, so der Polizeikommissar.

Die Mieter des Mehrfamilienhauses hatten in der Nacht zum Sonntag Glück, dass sie das Feuer überhaupt bemerkten. Neben einem Ehepaar, das das Dachgeschoss bewohnt, hatte auch eine 52-jährige Frau daraufhin das Haus verlassen und auf Feuerwehr und Polizei gewartet. Wie Becker mitteilte, sei die 52-Jährige während der Löscharbeiten wieder ins Haus gegangen, um ihre fünf Wellensittiche samt der 1,5 Meter großen Voliere zu holen. Da die Frau das Haus freiwillig nicht wieder verlassen wollte, musste sie von Polizeibeamten aus dem Haus getragen werden. "Dabei trat sie auf die Beamten ein, beschimpfte und beleidigte sie", berichtete Becker. Auf eine Anzeige, so war aus dem Polizeirevier zu erfahren, werde aufgrund der besonderen Umstände verzichtet. Während die 52-Jährige später mit ihren Sittichen wieder in die Wohnung konnte, musste das Ehepaar aus dem Dachgeschoss die restliche Nacht bei Verwandten verbringen. Die Ascherslebener Feuerwehr war mit 16 Kameraden und drei Löschfahrzeugen vor Ort. Die Polizei schätzt den überwiegend vom Ruß verursachten Sachschaden auf rund 2000 Euro ein.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 16.08.04 Fotos: Frank Gehrmann Aschersleben

Brand / 12.08.04, 04:55 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand
Am 12.08.2004 um 04.55 Uhr wurde die FF Aschersleben zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Durch ein Fenster im 2. Obergeschoss erkannte der Einsatzleiter einen deutlichen Flammenschein. Die bereits vor Ort befindlichen Polizeibeamten informierten den Einsatzleiter das keine Personen mehr in der Wohnung sind. 5 Personen wurden durch die Polizei vorsorglich aus dem Haus evakuiert. Der Angriffstrupp stellte fest, dass in der Küche der Wohnung, der Deckenbereich zum Dachboden bereits durchgebrannt war. Auf Grund des efektiven Einsatzes des Angriffstrupps konnte der Brand schnell gelöscht werden. Im Einsatz war die FF Aschersleben mit dem ELW 1, dem TLF 16 und dem LF 16/ 12. Unterstützt wurden wir durch einen RTW des ASB Aschersleben. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei übernommen.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

ohne Einsatzhandlung / 17.03.04, 16:33 Uhr / Feldflur an der B 185 in Richtung Güsten
Flugzeugabsturz
Aschersleben/MZ. Die Gurte retten den drei Insassen vermutlich das Leben. Bei dem Flugzeugunglück, das sich am Mittwochnachmittag nahe Aschersleben ereignet hat, wurden der Pilot und seine beiden Begleiter nur leicht verletzt. Am Flugzeug selbst entstand erheblicher Sachschaden.
Die Cessna 172 ging auf einem gepflügten Stoppelacker in der Nähe der B185-Auffahrt zur B 6n nieder. Der Pilot, Tierarzt Dr. Dietmar Weider aus Bernburg, hatte bereits den Flugplatz von Aschersleben vor Augen, als der Motor seiner Cessna nach kurzem Stottern ausfiel. Weider steuerte eine Wiese in Nähe der Bundesstraße 185 an, um notzulanden. Doch der Schub fehlte. "Ich sah die Wiese schon, aber es war noch zu weit. Ich konnte nur noch Kraft heraus nehme und sehen, dass ich in einer Furche lande", sagte er der MZ. Knapp 200 Meter vor der Wiese musste er auf einem gepflügten Stoppelacker landen.

Weider flog beim Notlandeanflug noch etwa 50 Knoten Geschwindigkeit (etwa 80 Stundenkilometer) schnell. Auf dem weichen Boden versank das Bugrad und krallte sich fest. Der noch vorhandene Schub (in diesem Moment vermutlich 30 Knoten Tempo) genügte, dass das Vorderrad wegriss, die Maschine nach vorn überschlug und auf dem Rücken liegen blieb. Der Pilot blieb, leicht verletzt, beim Flugzeug, das die Polizei des Revieres Aschersleben-Staßfurt bewachte, während die Passagiere, ein befreundetes Ehepaar, leicht verletzt zur Beobachtung ins Krankenhaus Aschersleben eingeliefert wurden.

Über die Ursache des Motorausfalls herrschte an der Unglücksstelle Rätselraten. Die betagte Maschine (Baujahr 1962) sei, so der Pilot, vollkommen in Ordnung. Überdies habe er sie just auf diesem Flug von der jährlichen Durchsicht in Oehna bei Wittenberg abgeholt und war dabei, sie in ihr Quartier am Ascherslebener Flugplatz zurückzubringen. Kurz vor der Ankunft geschah das Unglück.

Dr. Weider hat im vorigen Jahr seinen Flugschein gemacht. Seitdem absolvierte er rund 50 Flugstunden. Dabei war er selbst für heikle Situationen geschult worden. Bis gestern hat er nicht geglaubt, dass eine solche mal eintreten würde, zumal er seine 145 PS starke Cessna als sehr zuverlässig kennt.

Der im Außendienst als Industrie-Tierarzt tätige 62-Jährige hat sich die Maschine über Jahre zusammengespart. Er war stolz darauf, denn schon vor Jahrzehnten lernte er die Lüfte als Segelflieger bei der GST kennen und lieben. "Mit dem Fliegen habe ich mir einen Kindheitstraum erfüllt", sagte er.

Jetzt will er erst mal das Unglück verdauen und auf Untersuchungsergebnisse warten. Noch am Abend wurden, so der Leiter des zuständigen Polizeirevieres, Holger Herrmann, Fachleute des Luftfahrtbundesamtes Braunschweig erwartet, die das beschädigte Flugzeug näher untersuchen würden.

Im Raum Aschersleben häufen sich Merkwürdigkeiten im Zusammenhang mit Flugzeugen. So wurde vorige Woche ein Reservetank gesucht, den eine Mig 29 bei Hoym verloren hatte. Und Anfang März hatten Polizisten auf einem verschneiten Acker bei Schadeleben eine offenbar notgelandete, verlassene Cessna entdeckt.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 18.03.2004 Fotos: Frank Gehrmann

Technische Hilfeleistung / 22.02.04, 16:39 Uhr / B 185 in Richtung Ermsleben
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Falkenstein/Harz/MZ. Schwerer Verkehrsunfall auf der B 185 kurz hinter Ermsleben (Stadt Falkenstein / Harz) Richtung Aschersleben. Dort sah es Sonntagnachmittag aus wie auf einem Schlachtfeld: Offenbar ungebremst ist ein 33-Jähriger aus Reinstedt (Stadt Falkenstein / Harz) mit seinem VW Passat von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren. Traurige Bilanz dieses Zusammenstoßes: Der Mann war sofort tot, das Auto als solches nicht mehr zu erkennen. Eine Achse des Fahrzeugs lag knapp dreihundert Meter entfernt im Straßengraben. Über die Ursache des Unglücks konnten die ermittelnden Beamten noch nichts sagen. Die Bundesstraße musste wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten bis in die Abendstunden gesperrt werden.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 23.02.04 Bilder: Frank Gehrmann

Brand / 19.01.04, 11:06 Uhr / Hoym
Brand einer Filteranlage
Die FF Aschersleben wurde, zur Unterstützung der FF Hoym, am 19.01.2004 gegen 11.06 Uhr zu einem Brand in der Druckguß GmbH Hoym alarmiert. Im Produktionsgebäude brannte die Filteranlage der Gießerei. Im Einsatz waren die FF Hoym, Frose und Aschersleben. Als erstes wurde die DLK 23- 12 angefordert. Da eine größere Anzahl von Atemschutzgeräteträgern erforderlich wurde, rückte das LF 16/ 12 nach. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann Aschersleben

Brand / 06.01.04, 17:34 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand (leerstehendes Haus)
Am 06.01.2004 um 17.34 Uhr wurde die FF Aschersleben zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. An der Einsatzstelle stellte der Einsatzleiter fest, dass es sich um einen Wohnungsbrand im Dachgeschoß handelt. Die erste Lageerkundung ergab, dass das gesamte Haus nicht bewohnt war. Die FF Aschersleben war mit TLF 16, TLF 24/48, LF 16/12, DLK 23- 12 und ELW im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann Aschersleben

Brand / 23.12.03, 20:05 Uhr / Meisdorf
Brand einer Werkstatt
Am 23.12.2003 um 20.05 Uhr wurde die FF Aschersleben zur Unterstützung der FF Meisdorf, bei einem Brand des Werkstattgebäudes in einem landwirtschaftlichen Betrieb alarmiert. Die FF Aschersleben rückte mit dem TLF 24/ 48, dem LF 16/ 12, der DLK 23- 12 und dem SW aus. Auf Grund der ersten Lagemeldung der FF Meisdorf wurden durch die Leitstelle, bis auf das TLF 24/ 48, alle weiteren Fahrzeuge der FF Aschersleben zurück beordert. Am Werkstattgebäude sowie an den darin befindlichen Maschinen und Geräten entstand ein erheblicher Sachschaden. Im Einsatz waren aus der Stadt Falkenstein/ Harz die Ortsfeuerwehren Meisdorf, Ermsleben und Pansfelde sowie die FF Hoym und Aschersleben.

Text: Hagen Heinze, FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann, Aschersleben

Brand / 13.08.03, 19:49 Uhr / Aschersleben
Flächenbrand auf Mülldeponie
Am 13.08.2003 gegen 19.49 Uhr kam es zu einem Flächenbrand auf einer ehemaligen Mülldeponie am Stadtrand von Aschersleben. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit und böigen Windes breitete sich der Brand rasch auf eine Fläche von ca. 2000 Quadratmeter aus. Die FF Aschersleben war mit TLF 16, TLF 24/ 48 und LF 16/ 12 im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann Aschersleben

Brand / 20.07.03, 05:03 Uhr / Aschersleben
Wohnhausbrand
Die FF Aschersleben wurde am 20.07.2003 um 05.03 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Heinrichstraße alarmiert. Die ersten am Einsatzort eintreffenden Kräfte stellten fest, dass es sich nicht um einen Wohnugsbrand sondern um den Brand eines leerstehenden Wohnhauses handelte. Da das Haus leerstehend und zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr bereits im Vollbrand war, entschied sich der Einsatzleiter den Einsatzschwerpunkt auf den Schutz des angrenzenden Gebäudes zu legen. Gleichzeitig wurde über die Leitsstelle eine zweite Drehleiter angefordert. Erst mit dem Einsatz der zweiten Drehleiter konnte eine umfangreiche Brandbekämpfung aufgenommen werden, da auf Grund der bereits verbrannten Treppe ein effektiver Löschangriff nicht möglich war. Die FF Aschersleben war mit dem TLF 16, dem TLF 24, der LF 16, dem ELW 1 und der DLK 23- 12 im Einsatz. Tatkräftige Unterstützung erhielten wir von der FF Ermsleben mit DL und LF 16 TS. Seitens der Polizei wurden Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Brand / 02.05.03, 23:04 Uhr / Aschersleben
Brand eines Gebäudes
In der Nacht vom 02.05.03 zum 03.05.03 wurde die FF Aschersleben um 23.04 Uhr zu einem Gebäudebrand alarmiert. Der durch die Leitstelle des Landkreises Aschersleben- Staßfurt, auf Grund der eingegangenen Meldung, als Mittelbrand eingestufte Einsatz entwickelte sich im Verlauf zu einem Großbrand, welcher die FF Aschersleben ca. 8,5 Stunden in Anspruch nahm. Das Gebäude, in den Abmessungen von ca. 60 m x 20 m, wurde früher als Saatgutspeicher benutzt. Es war 5 geschossig. Der Innenausbau bestand zu fast 100 % aus Holz. Nach der Wende diente es als Möbel- und Lagerhaus. Bei Eintreffen der FF war das Gebäude sehr stark verraucht. Die 2, im Innenangriff eingesetzten, Trupps hatten kaum eine Chance zum Brandherd vorzudringen. Der Brand breitete sich innerhalb kürzester Zeit auf das ganze Gebäude aus. Um den Brand möglichst zügig unter Kontrolle zu bekommen, entschied sich der Einsatzleiter 3 weitere Wehren zu alarmieren. So kamen die FF Ermsleben, die FF Groß Schierstedt und die FF Westdorf zum Einsatz. Trotz des massiven Aufgebots an Kräften und Mittel konnte der Totalschaden des Gebäudes nicht verhindert werden. Die FF Aschersleben war mit ELW, TLF 16, TLF 24/ 48, LF 16/ 12, DLK und SW im Einsatz. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei aufgenommen.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Brand / 16.04.03, 08:17 Uhr / Aschersleben
Brand einer Autowerkstatt
Am 16.04.2003 um 08.17 Uhr wurde die FF Aschersleben zum Brand eines PKW in der Werkstatt eines Autohauses im Gewerbegebiet "Güstener Straße" alarmiert. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle bemerkte der Einsatzleiter eine große schwarze Rauchwolke über der Einsatzstelle. Daraufhin löste er Vollalarm für die FF Aschersleben aus. Die Lageerkundung ergab, dass sich die Werkstatt des Autohauses im Vollbrand befand. Der Brand hatte bereits das Dach durchbrochen. In der Werkstatt stand ein Transporter, welcher als Wohnmobil umgebaut war. Nach Befragung des Objektverantwortlichen sagte dieser, dass noch eine Druckgasflasche mit Kohlendioxid in der Werkstatt steht. Diese wurde schnell gefunden und konnte in Sicherheit gebracht werden. Während der Restlöscharbeiten stieß der Angriffstrupp auf eine 5 kg Propangasflasche, welche im Wohnmobil untergebracht war. Zum Glück ist diese nicht zerplatzt. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Schweißarbeiten am Transporter als Brandursache nicht auszuschließen sind. Die FF Aschersleben war mit 20 Kameraden, dem TLF 16, dem LF 16/ 12, der DLK und dem ELW im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 30.03.03, 18:35 Uhr / B 185 in Richtung Güsten
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Das Fahrzeug kam aus noch nicht geklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. 2 Personen konnten sich nicht aus dem Fahrzeug befreien. Die Beifahrerin wurde von Helfern, gemeinsam mit dem Rettungsdienst befreit. Der Fahrer wurde durch Rettungsdienst und FF Aschersleben befreit. Beide Personen wurden ins KKH Aschersleben verbracht. Die FF Aschersleben war mit RW 2 und LF 16- 12 im Einsatz.

Text: Hagen Heinze, FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 27.01.03, 10:44 Uhr / Wilsleben
Gefahrgutunfall
Am 27.01.03 kam es gegen 10.44 Uhr, auf der Kreisstraße zwischen Wilsleben und Neu Königsaue zu einem Verkehrsunfall mit einem Tankwagen, bei dem dieser umstürzte. Das Fahrzeug war allein beteiligt. Dieser Tankwagen hatte ca. 4.000 Liter Heizöl geladen. Es kam dabei zu keiner wesentlichen Beschädigung des Tanks, wodurch der glückliche Umstand gegeben war, dass kein Heizöl austrat. Durch die FF Aschersleben wurde der Tank mittels Gefahrgutpumpe entleert und in ein, vom Halter des verunfallten Fahrzeugs bereitgestelltes, Ersatzfahrzeug umgefüllt. Die Bergung des LKW übernahm eine Spezialfirma. Anschließend wurde die Straße von einer Privatfirma gereingt, welche mit dem Landkreis Aschersleben- Staßfurt in einem Vertragsverhältnis steht. Die FF Aschersleben war mit RW 2, GW- G und ELW vor Ort. Der Einsatz war um 15.30 Uhr beendet.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Brand / 18.01.03, 09:45 Uhr / Reinstedt
Brand von Stroh in einer Scheune
Am 18.01.2003 um 09.45 Uhr wurde die FF Aschersleben zur Unterstützung der FF Reinstedt, zum Brand von Stroh in einer Scheune, alarmiert. Im Einsatz waren bereits die FF Reinstedt, die FF Frose und die FF Ermsleben. Die FF Aschersleben war mit dem TLF 24/ 48 und dem SW im Einsatz. Die Scheune, in den Ausmaßen von ca. 60 m x 20 m, war ca. 8 m hoch und mit ca. 1800 Strohballen gefüllt. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehr brannte das Stroh bereits in voller Ausdehnung. Wie die Polizei noch während der Brandbekämpfung ermittelte, wurde der Brand mit großer Wahrscheinlichkeit durch 3 Kinder verursacht.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Brand / 08.12.02, 20:22 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand
Am 08.12.2002 um 20.22 Uhr wurde die FF Aschersleben zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Bei der Einsatzstelle handelte es sich um eine Einraumwohnung in einem Mehrfamilienhaus. Während der Brandbekämpfung wurde in der Wohnung eine leblose Person aufgefunden und dem Notarzt übergeben. Dieser konnte nur noch den Tod feststellen. Eine weitere Person, aus einer Nachbarwohnung, wurde dem Rettungsdienst, mit Kreislaufproblemen, übergeben und durch diesen ins KKH Aschersleben verbracht. Wenig später wurde in der Brandwohnung ein, durch den Rauch getöteter, Hund gefunden. Durch die Polizei wurden die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die FF Aschersleben war mit TLF 16, LF 16/ 12, SW und ELW vor Ort.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben, Frank Gehrmann

Technische Hilfeleistung / 15.11.02, 13:38 Uhr / B 6 zwischen Mehringen und Schackstedt
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Am 15.11.02 gegen 13.30 Uhr kam es auf der B 6 zwischen Mehringen und Schackstedt zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei diesem Unfall wurde eine Person schwer verletzt, sowie eine weitere Person getötet. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen. Die FF Aschersleben war mit RW 2 und LF 16/12 im Einsatz. Weiterhin war die FF Schackenthal mit TLF 16 (W 50) im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Brand / 12.11.02, 01:02 Uhr / Aschersleben
Brand einer ehemaligen Lagerhalle
Am 12.11.02 um 01.02 Uhr wurde die FF Aschersleben zum Brand einer ehemaligen Lagerhalle in einem Industriegebiet in Aschersleben alarmiert. Bei Ankunft der Feuerwehr stand bereits 2/3 der Halle in Flammen. Auf Grund der komlizierten Bauweise des alten Gebäudes konnte der Brand nicht auf das vorgefundene Ausmaß begrenzt werden, so das die gesamte Halle ein Raub der Flammen wurde. Im Einsatz waren das TLF 16, das TLF 24/48, das LF 16/12, die Drehleiter und der ELW. Insgesamt waren 21 Kameraden im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Fehlalarm / 28.09.02, 21:54 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand (Fehlalarm)
Der Wohnungseigentümer wollte Essen kochen und ist dabei eingeschlafen.

Brand / 19.08.02, 23:17 Uhr / Gatersleben
Brand auf einem Reiterhof
Am 19.08.2002 um 23.17 Uhr wurde die FF Aschersleben, zur Unterstützung der FF Gatersleben, zu einem Brand auf dem Reiterhof Gatersleben alarmiert. Im Einsatz waren die FF Gatersleben, die FF Nachterstedt, die FF Hoym, die FF Frose und die FF Ermsleben. Auf dem Reiterhof brannte es an zwei unterschiedlichen Stellen. Durch den intensiven Einsatz der Wehren, sowie durch die tatkräftige Hilfe von Bürgern kamen keine Tiere oder Personen zu Schaden. Die FF Aschersleben war mit dem TLF 24/ 48 und dem SW im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Brand / 19.08.02, 14:14 Uhr / Amesdorf/ Warmsdorf
Getreidefeldbrand
Am 19.08.2002 wurde die FF Aschersleben, zur Unterstützung der FF Amesdorf, zu einem Getreidefeldbrand alarmiert. Im Einsatz waren die FF Amesdorf, die FF Giersleben, die FF Schackenthal und die FF Güsten. Auf Grund des Einsatzes der Wehren konnte die Brandfläche klein gehalten werden. Die FF Aschersleben war mit dem TLF 16 und dem TLF 24/ 48 im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Brand / 18.08.02, 11:37 Uhr / Giersleben
Getreidefeldbrand
Am 18.08.2002 um 11.37 Uhr wurde die FF Aschersleben, zur Unterstützung der FF Giersleben, zu einem Getreidefeldbrand alarmiert. Im Einsatz waren die FF Giersleben, die FF Amesdorf, die FF Schackenthal, die FF Klein Schierstedt und die FF Güsten. Trotz des massiven Einsatzes der Wehren wurden, laut Aussagen des Eigentümers der Fläche, ca. 30 Hektar Weizen ein Raub der Flammen. Die FF Aschersleben war mit dem TLF 16 und dem TLF 24/48 im Einsatz.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Frank Gehrmann

Technische Hilfeleistung / 30.07.02, 16:58 Uhr / Aschersleben
Entrauchung einer Supermarkttoilette
Durch einen Jugendlichen wurde auf einer Supermarkttoilette ein Handtuchspender entzündet. Die Belegschaft des Supermarktes konnte den Brand selbst löschen. Es kam, auf Grund des verbrannten Kunststoffes, zu einer starken Verrauchung der Toilette. Durch die Feuerwehr wurde mittels Be- und Entlüftungsgerät die Toilette entraucht. Im Einsatz war der RW 2.

Technische Hilfeleistung / 24.06.02, 18:50 Uhr / Aschersleben
Person in Notlage
In einem Industriebetrieb war ein Mann mit dem linken Arm in einer Walze eingeklemmt. Die Person wurde vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Mitarbeitern des Unternehmens aus der Zwangslage befreit. Die FF Aschersleben war mit ELW, RW 2 und LF 16- 12 vor Ort.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben

Hilfeleistung / 06.06.02, 07:26 Uhr / Aschersleben
Auslaufende Flüssigkeiten nach Verkehrsunfall
Am 06.06.02 gegen 07.26 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Hecklinger Straße in Aschersleben. Eine Person wurde leicht verletzt. Infolge des Unfalls lief Kraftstoff aus dem Fahrzeug aus. Die FF Aschersleben war mit RW 2 und 3 Kameraden am Einsatzort.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Brand / 29.05.02, 00:39 Uhr / Aschersleben
Wohnungsbrand
Am 29.05.02 kam es gegen 00.39 Uhr zu einem Wohnungsbrand bei dem 3 Personen verletzt wurden. Die FF Aschersleben war mit ELW, TLF 16, TLF 24/ 48, LF 16- 12 und DLK 23- 12 vor Ort. Insgesamt waren 20 Kameraden im Einsatz. Das Polizeirevier Aschersleben hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Technische Hilfeleistung / 01.04.02, 14:43 Uhr / Aschersleben
Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen
Am 01.04.02 kam es auf der B 180, in Richtung Quenstedt, zu einem schweren Verkehrsunfall bei dem mehrere Personen schwer verletzt wurden. Eine Person erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die FF Aschersleben war mit LF 16- 12 und RW 2 vor Ort. Im Einsatz waren 11 Kameraden.

Text Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: Polizeirevier Aschersleben

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