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Katastrophenschutzübung «Ikarus»
Salzlandkreis

Cochstedt probt den Katastrophenfall

VON MARION POCKLITZ, 20.10.12, 09:49h, aktualisiert 21.10.12, 19:25h

COCHSTEDT/MZ. Es ist die Sonne, die an diesem Morgen überall kräftig scheint. Zu kräftig wohl für den Piloten der Antonov AN 28, der zum Landeanflug auf den Airport Magdeburg-Cochstedt ansetzt und die Landebahn verfehlt. 10.12 Uhr kracht die Maschine in die Abfertigungshalle des Flughafens. Menschen schreien. Der Fahrer eines Tankfahrzeuges des Flughafens ist von diesem Unglück abgelenkt und verliert die Kontrolle über das große Fahrzeug. Das durchbricht den Sicherheitszaun des Flughafens und prallt gegen einen Mast. In der Nähe befinden sich Bundeswehrsoldaten, die zum Abflug mit der Antonov bereitstanden. Die Explosion des Tankers erwischt sie komplett. 80 Schwerverletzte und zwei Tote gibt es innerhalb weniger Minuten.

Eine Katastrophe und doch nur eine Übung, die der Salzlandkreis in Zusammenarbeit mit dem Flughafen für diesen Tag auf dem Gelände des Airports angesetzt hat. 500 Einsatzkräfte bewegen sich hier und üben so für den Ernstfall. Mit dabei auch das Sanitätsregiment 32 der Bundeswehr.

"Ziel dieser Übung ist die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit der kreislichen Konzepte ,Sonderplan Flugunfall' und Sonderplan ,Massenanfall von Verletzten'", informiert der Pressesprecher des Salzlandkreises, Timmi Mansfeld, schon im Vorfeld.

"Wir möchten die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte erleben. Der Flughafen hat sowieso die Pflicht, alle zwei Jahre eine Gefahrenabwehrübung durchzuführen. Daraus haben wir eine Landkreisübung gemacht. Wir werden überprüfen, ob die von den örtlich zuständigen Feuerwehren, der gemeindlichen Gefahrenabwehrbehörde und dem Airport gemeinsam entwickelten Einsatzpläne auch funktionieren", erklärt Reingard Stephan, Dezernentin für Gesundheit, Ordnung und Sicherheit im Salzlandkreis.

"Es gab in unserem Landkreis schon schwere Einsatzfälle. Zum Beispiel der Erdrutsch in Nachterstedt oder der Hagelsturm. Auf dem Flughafen haben wir eine völlig neue Situation aufgegriffen, von der viele Menschen betroffen sein können. Hier gilt es zu sehen, wie die Pläne funktionieren", ergänzt Landrat Ulrich Gerstner. So habe man an den Schwerpunkten wie Flugzeug, Trümmerhalle, Tanker und Verletztenversorgung Schiedsrichter aufgestellt, die jeden Hergang dokumentieren. "Wir werden alles zusammentragen und dann auswerten. Veröffentlicht wird das Ergebnis am 23. November," verspricht die Dezernentin, während sie die Einsatzgruppen fest im Auge hat. 13 Ortswehren und natürlich die Flughafenfeuerwehr sowie Rettungssanitäter und Notfallärzte haben sich in kürzester Zeit auf dem "Übungsplatz" eingefunden, um den 80 "Schwerverletzen", die seit den ganz frühen Morgenstunden von einem 16-köpfigen Schminkteam des DRK und der Bundeswehr vorbereitet wurden, zu Hilfe zu eilen. Eine der "Verletzten" ist Jana Elbe. Sie hat eine riesige Wunde am Kopf und im Arm jede Menge Glassplitter. "So eine Übung habe ich noch nie mitgemacht. Ich bin gespannt, wie es läuft", sagt sie, bevor sie noch einmal mit "frischem Blut" besprenkelt wird und sich auf das Trümmerfeld der Abfertigungshalle legt. Später ist sie dann eine von vielen "Verletzten" in der Halle der Werksfeuerwehr. Dort sollen die Notärzte einschätzen, wie schwer die Verletzungen jedes Einzelnen sind. Für Jana Elbe allerdings dauert das viel zu lange. "Solch einen Ernstfall möchte ich nie erleben. Ich liege hier seit einer halben Stunde mit schweren Verletzungen und niemand kümmert sich um mich. Hier werden Minuten zu Stunden", zieht die junge Frau ihr Fazit und meint: "Im Ernstfall wäre ich wohl schon tot."

Text+Bild: Mitteldeutsche Zeitung

Interschutz Leipzig
Kameraden aus ganz Deutschland reisen in dieser Woche nach Leipzig zur Interschutz, wo neuste Technik von Anbieter aus der ganzen Welt vorgestellt werden.
Natürlich konnten sich dies auch die Kameraden der Feuerwehr Aschersleben nicht entgehen lassen.
Ihnen wurden spannende Vorführungen und neue Ausrüstung geboten. Wobei sie es sich auch nicht nehmen ließen, trotz der doch sehr heißen Temperaturen, einiges davon selbst auszuprobieren.
Trotz des großen Geländes traf man auch das eine oder andere bekannte Gesicht aus den eigenen Ortswehren und befreundeter Wehren, wie zum Beispiel Mehringen die ebenfalls angereist waren. Und man hatte die Gelegenheit schon mal im Vorfeld den neuen Rüstwagen der Feuerwehr Torgau zu besichtigen.


Text & Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Kinderfest im " Fröbels`s Spielkiste "
Am 05. Juni um 16 Uhr war die Feuerwehr Aschersleben/ Stadt zum Kinderfest des ?Fröbel?s Spielkiste? Kindergartens geladen, wo wir mit dem Löschgruppenfahrzeug (LF16/12) anreisten.
Das Fahrzeug mit all seiner Technik und natürlich dem Martinshorn löste rege Begeisterung bei Jung und Alt aus. Ebenfalls präsentierten sich die Kameraden mit einer Malstrecke und dem allseits beliebten Löschhaus mit Kübelspritze.
Während die Kinder das reiche Angebot der Feuerwehr nutzten, informierten sich ihre Eltern bei den Kameraden über Ausrüstung und Aufgaben im Einsatzdienst.
Text & Bilder : Feuerwehr Aschersleben/ Stadt

Blütenmarsch Jork
Blütenmarsch Jork
Zum 31. Mal veranstaltete die Feuerwehr Jork (LK Stade) am 2. Mai 2010 den Blütenmarsch, an dem wie immer rund 100 Mannschaften der Feuerwehren, aus einem Großteil des Bundesgebietes, teilnahmen. Der Blütenmarsch wird jedes Jahr parallel zum Blütenfest im Alten Land durchgeführt, um finanzielle Mittel zum erhalt der historischen Feuerwehrfahrzeuge, wie einem LF 15 Bj. 1937, sicher zu stellen.
Natürlich ließen sich es die Kameraden der Feuerwehr Aschersleben und Westdorf nicht nehmen, wie auch in den vergangenen Jahren, mit einer Mannschaft der Jugendfeuerwehr und der aktiven Kameraden teilzunehmen.
Auch dieses Jahr war uns Petrus wohlgesonnen und bescherte uns sonniges Wetter, welches den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sicherstellte. Die Aufgaben der sogenannten ?inoffiziellen deutschen Meisterschaften? waren wie immer sehr vielseitig und wir mussten feststellen dass es der logisch/mathematische Teil sehr in sich hatte. Aber wir landeten trotzdem wieder im vorderem Mittelfeld, so erreichte die Mannschaft der Jugendfeuerwehr den 9. Platz von 22 Mannschaften und die aktiven Kameraden den 37. Platz von 72 Mannschaften.
Es war wie immer ein großer Spaß und man konnte auch die Zeit erneut nutzen auch mal mit Kameraden aus weit entfernten Wehren Informationen und Erlebnisse auszutauschen.
An dieser Stelle noch einmal einen Dank an das Engagement der Feuerwehr Jork, ohne die dies alles nicht Möglich wäre. Macht weiter so!
Weitere Informationen zum erhalt der historischen Fahrzeuge finden sie auf der Seite der Feuerwehr Jork. (www.feuerwehr-jork.de)

Text & Bilder: Feuerwehr Aschersleben

Weihnachtsmarkt startet mit Lichtereinkauf
Der Weihnachtsmarkt startete mit dem Lichtereinkauf am 28.11.2008.
Die Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt durfte zur traditionelle Eröffnung des Weihnachtsmarktes nicht fehlen. Sie sicherte den Platz um den Hennebrunnen ab, wo dann auch das Feuerwerk pünktlich um 21:00 Uhr gezündet wurde. Musikalisch begleitete wurde das Feuerwerk durch Dj Jens. Die Feuerwehr Aschersleben war mit dem ELW1, MTF und LF 16 vor Ort.


Text: Feuerwehr Aschersleben Bild: Feuerwehr Aschersleben

Tag der Offene Tür am 13.09.2008
Jubel bei den Mitgliedern der Ascherslebener Jugendwehr, als Enrico Matusiak. Geschäftsstellenleiter der Spardabank in Aschersleben, Ortswehrleiter Christoph Voigt einen Scheck über 1500 Euro überreichte. "Das Geld ist von unseren Bankkunden, die am Gewinnsparen teilnehmen.

Dieser Erlös wird für gemeinnützige Zwecke ausgeschüttet", sagte Matusiak. Und damit auch niemand vergisst, für was das Geld verwendet werden soll, stand auf dem Scheck "Zelt" geschrieben. Ein passendes Geschenk zum 45. Geburtstag der Jugendfeuerwehr, fanden die jungen Leute.

Gefeiert wurde am Sonnabend aber auch das 140-jährige Bestehen der Ascherslebener Wehr. Sie hatten deshalb die Bürger der Stadt zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Gekommen war auch Oberbürgermeister Andreas Michelmann (Widab) sowie die Partnerwehr aus der Partnerstadt Peine und befreundete Wehren. Michelmann bedankte sich für die Einsatzbereitschaft der Kameraden und für die gute Nachwuchsarbeit. Ortswehrleiter Voigt nahm die Gäste dann mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte: 140 Jahre Feuerwehr, eine lange Zeit.

Text: Mitteldeutsche Zeitung Bild: Feuerwehr Aschersleben/ Stadt

Abschluss Grundlehrgang 2008
Miteinander sprechen ist das A und O

15 Teilnehmer absolvieren Feuerwehr-Grundlehrgang - Theorie- und Praxis-Prüfungen bestanden

von Susanne Thon, 25.05.08, 18:36h, aktualisiert 25.05.08, 19:01h


Bei der Durchführung des Löschangriffs und der damit verbundenen Sicherstellung der Löschwasserversorgung kommt es auf Teamwork an. Hier ist das Miteinandersprechen unerlässlich. (Foto: MZ)
Halle/MZ. Druck- oder Saugschlauch? Was tun mit dem ganzen Gerät? Rein ins große rote Auto und los. "Das funktioniert nicht", so Christoph Voigt, Ortswehrleiter der Ascherslebener Feuerwehr. Wenn das so einfach wäre... Denn noch bevor Einsatz nach Einsatz ruft, tut es die zweijährige Grundausbildung viel lauter. Diese besteht aus zwei Teilen:
zum einen dem kompakten Lehrgang, der ab 16 Jahren absolviert werden kann und dessen Kursziel es ist, den Teilnehmern das handwerkliche Rüstzeug mit auf den Weg zu geben. Zum anderen aus der laufenden Ausbildung am Standort. Frühestens mit 18 Jahren kann es also erst heißen, "rein ins große rote Auto und los". Einmal Feuerwehr, immer Feuerwehr, "wer sich dem ganz und gar verschrieben hat, für den trifft das zu", so Voigt. Manch einer entdecke das auch erst viel später für sich und stoße erst mit Mitte 40 dazu - als Quereinsteiger sozusagen.
Anstrengende Wochen liegen hinter den 15 Anwärtern und Anwärterinnen aus Aschersleben, Wilsleben, Winningen, Westdorf, Freckleben und Amesdorf - 70 Stunden an fünf Wochenenden. "Selbst Pfingsten haben wir durchgemacht", so Voigt. Am 18. April hatte der Grundlehrgang begonnen, am Sonnabend dann die theoretische Prüfung - 30 aus 50 Fragen galt es, richtig zu beantworten - "keiner ist durchgefallen". Am Sonntag noch die praktische. Und auch da hatten die Ausbilder ein gutes Gefühl, was "ihre" Schützlinge angeht. "So wie es aussieht, werden es wohl alle schaffen", wagte Voigt zur "Halbzeit" abzuschätzen. Und recht sollte er damit behalten, hat sich doch der diesjährige als "hervorragender Lehrgang" herauskristallisiert und versucht die vermittelten Inhalte ordnungsgemäß und fehlerfrei durchzuführen beziehungsweise wiederzugeben. Mit einem Durchschnitt von 2,26. "Unser Ziel ist, dass möglichst alle gut durchkommen", sagt er.
Vier Stationen gab es insgesamt: Begonnen wurde mit den Grundübungen wie Löschwasserentnahme und Aufbau der -versorgung, den korrekten Umgang mit den tragbaren Leitern, der vierteiligen Steckleiter und der dreiteiligen Schiebleiter mussten die Feuerwehrleute in spe unter Beweis stellen, ihr Wissen in Sachen einfacher technischer Hilfeleistung in die Praxis umsetzen, Knoten vorführen, um in Zukunft Gegenstände so zu sichern, dass sie gefahrlos über mehrere Etagen transportiert werden können sowie zeigen, wie sie Unfall- und Einsatzstellen absichern würden.
Das A und O bei allen Übungen: miteinander kommunizieren. Nur so funktioniert die Gruppe - von einer solchen spricht man ab neun Personen. Oder der Trupp - hier agieren mindestens zwei. Daran hapere es noch, meint Voigt. "Die Prüflinge sprechen einfach zu wenig", da spielt wohl die Nervosität auch eine Rolle, meint er. Ihm zur Seite standen während des Lehrgangs, der wie immer zentral in Aschersleben stattgefunden hat, neun weitere Ausbilder verschiedener freiwilliger Feuerwehren aus dem Umkreis.

Jahreshauptversammlung der OF Aschersleben/ Stadt am 11.04.2008
Zehn Menschen das Leben gerettet

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Aschersleben - Weiterbildung hat Priorität

von Hajo Mann, 15.04.08, 18:14h, aktualisiert 15.04.08, 19:33h

Aschersleben/MZ. Die Ascherslebener Feuerwehr war im Jahr 2007 157 Mal im Einsatz. Dabei hatte sie 62 Brände zu löschen. 57 Mal mussten die Kameraden technische Hilfe leisten. 34 Mal erfolgte die Alarmierung durch Auslösen von Brandmeldeanlagen. Dazu kommen noch vier Fehl- bzw. böswillige Alarmierungen. Das erklärte der Wehrleiter der Ascherslebener Ortsfeuerwehr, Christoph Voigt, jüngst auf der Jahreshauptversammlung, die im Gerätehaus stattfand.
Zu den 157 Alarmierungen waren 1 019 Kameradinnen und Kameraden 1 002 Stunden im Einsatz. Zu den geleisteten Einsatzstunden kommen noch 379 Stunden für 41 Brandsicherheitswachen hinzu. 45 Prozent der Einsätze erfolgte in der Zeit von 6 bis 18 Uhr, 31 Prozent von 18 bis 24 Uhr und 24 Prozent von null bis 6 Uhr. Bei ihren Einsätzen haben die Kameraden 2007 zehn Personen gerettet. Zwei Personen konnten nur noch tot geborgen werden. Auch zwei Tiere sind von den Kameraden aus misslichen Lagen befreit worden.
Das Sturmtief "Kyrill" hatte gleich zu Jahresbeginn den Kameraden der Ortsfeuerwehr viele Einsätze beschert. Voigt erinnerte an den Einsatz in der Wilslebener Straße, bei dem ein Blechdach, das auf mehrere Häuser geflogen war, beseitigt werden musste. "Die Beseitigung des Blechdaches hat alleine zehn Stunden gedauert", so der Wehrleiter.
Ohne Jugendfeuerwehr zählt die Ascherslebener Ortsfeuerwehr 86 Mitglieder. Zu den zwei Einsatzzügen gehören 51 Kameradinnen und Kameraden. Die Reserveabteilung zählt 24 Kameradinnen und Kameraden und die Altersabteilung elf Kameraden. Die Jugendfeuerwehr hat 13 Mitglieder. Viel Wert wird in der Ascherslebener Ortsfeuerwehr auf die Weiterbildung gelegt. 28 Kameradinnen und Kameraden absolvierten 37 Lehrgänge mit einer Gesamtzeit von 1 682 Stunden. Dazu kommen noch einmal 23 Dienstabende und sechs sonstige Ausbildungen mit einer Zeit von 1 012 Stunden. Einmal jährlich müssen die Atemschutzgeräteträger im Staßfurter Feuerwehrtechnischen Zentrum durch die Atemschutzübungsstrecke. Die Ausbilder der Wehr waren 610 Stunden im Einsatz. Hinzu kommen noch mehrere Wettkämpfe, Absicherungen von Veranstaltungen und Besuche im Feuerwehrgerätehaus.
Stefan Wienchor konnte über viele interessante Veranstaltungen der Jugendfeuerwehr und guten Platzierungen bei Wettkämpfen berichten. Als einen Schwerpunkt nannte er die weitere Gewinnung von Mitgliedern. Im Bericht der Alterskameraden konnte Hans Kubiak ebenfalls auf viele Aktivitäten und gelungene Veranstaltungen verweisen.
Die Ehrungen und Auszeichnungen sind auf einen anderen Zeitpunkt verschoben worden. Er gab lediglich Berufungen. Zum Truppführer wurden berufen: Normen Backoff, Patrick Berndt, Thomas Ecke, Steffen Trapp, Marco Woelke, David Zesewitz, Andreas Pech und Sven Große. Zum Sicherheitsbeauftragten der Feuerwehr ist Gunther Ribbe berufen worden.
Rainer Ripala überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters. Er bedankte sich für die große Einsatzbereitschaft der Kameraden, wodurch menschliches Leid und materieller Schaden vermieden werden konnten. Von der CDU-Fraktion nahmen Stadträtin Siegrid Tabbert und Claudia Selisko-Lättig an der Versammlung teil. Wie Siegrid Tabbert erklärte, habe sie aufgepasst, dass im Haushalt entsprechende Finanzen für die Feuerwehr eingestellt werden. Weitere Grüße überbrachten Timo Hulsch vom Kreisfeuerwehrverband, Gerlinde Oertel vom Ausschuss für Ordnung, Recht und Kriminalprävention und der Chef der Peiner Feuerwehr, Sven Bössel.
"Ich fühle mich nicht als Gast, sondern eher als dazugehörig", erklärte der Leiter des Städtischen Ordnungsamtes, Jürgen Grzega. Nach seiner Meinung könne die ehrenamtliche Tätigkeit der Kameraden nicht hoch genug gewürdigt werden. Stadtwehrleiter Hagen Heinze übergab im Auftrag von Oberbürgermeister Andreas Michelmann (Widab) eine Wärmebildkamera.

JHV Ortsfeuerwehr Aschersleben/ Stadt am 04.03.2005
Aschersleben/MZ. Die Ortsfeuerwehr Aschersleben / Stadt ist im vergangenen Jahr 186 Mal zu Einsätzen alarmiert worden. Dabei mussten 59 Mal technische Hilfe geleistet und 54 Brände gelöscht werden. 49 Mal lösten Brandmeldeanlagen Alarm aus. 24 Mal registrierte die Feuerwehr Fehl- beziehungsweise böswillige Alarmierungen. Das konnte Wehrleiter Christoph Voigt auf der Jahreshauptversammlung berichten.
"Bei unseren Einsätzen konnten sieben Personen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet werden. Für drei Personen kam unsere Hilfe leider zu spät", erklärte Wehrleiter Voigt. Auch Tiere hätten im vergangenen Jahr wieder aus misslichen Lagen befreit werden können. Außer bei Bränden in der Kreisstadt war die Wehr auch beim Feuer im Druckgusswerk Hoym, beim Scheunenbrand in Friedrichsaue, einem Wohnungsbrand in Giersleben und beim Absturz eines Flugzeugs im Einsatz. Mehrfach halfen die Kameraden bei Verkehrsunfällen und beim Beseitigen von Sturmschäden.

"Bei den 186 Alarmierungen des Jahres 2004 waren statistisch 1 048 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz", hatte der Wehrleiter ausgerechnet. Dazu kommen noch 2 176 Stunden für Ausbildung an 25 Dienstabenden, die Teilnahme von 20 Mitgliedern der Wehr an 22 Lehrgängen sowie 38 Absicherungen von Veranstaltungen mit etwa 186 Stunden. Viele Stunden nahmen auch Übungen, Wettkämpfe oder der Rundgang mit Gästen durch das Feuerwehrdepot in Anspruch.

Betrachtet nach den Wochentagen, konnte Wehrleiter Voigt keine nennenswerten Unterschiede bei den Einsätzen feststellen. Gravierende Differenzen gibt es aber bei den Tageszeiten. 2004 wurde die Ascherslebener Wehr in der Zeit zwischen sechs und 18 Uhr 85 Mal zum Einsatz gerufen, 71 Mal zwischen 18 und 24 Uhr und 30 Mal zwischen null und sechs Uhr.

Die Ortsfeuerwehr Aschersleben / Stadt zählt gegenwärtig 77 Mitglieder. Dazu gehören zwei Einsatzzüge mit je 28 Kameraden. 13 Kameraden zählt die Reserve und acht Kameraden die Altersabteilung.

In der Jugendfeuerwehr sind 24 Kinder und Jugendliche angemeldet. 2004 verzeichnete die Wehr sieben Zu- und sechs Abgänge. Drei junge Feuerwehrleute konnten von der Jugendwehr in den aktiven Dienst übernommen werden. Stadtwehrleiter Hagen Heinze kündigte an, die Mitgliederwerbung in diesem Jahr wieder zu verstärken.

Ascherslebens Oberbürgermeister Andreas Michelmann (Widab) bedankte sich bei den Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft während des Sachsen-Anhalt-Tages im Juli.

Dem Ordnungsamt unter Jürgen Grzega wird künftig neben Ordnung und Sicherheit auch der Katastrophenschutz zugeordnet, kündigte das Stadtoberhaupt an. Für das Jahr 2005 stellte Andreas Michelmann den Kauf eines neuen Schlauchwagens in Aussicht.

Die Grüße der CDU-Fraktion des Stadtrates überbrachte Siegrid Tabbert und die der PDS-Fraktion Gerlinde Oertel. Aus der Partnerstadt Peine war Ortsbrandmeister Sven Bössel mit sechs seiner Kameraden gekommen.

Während der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Aschersleben / Stadt wurden Kameraden für langjährige Mitgliedschaft geehrt und ausgezeichnet. Für zehnjährige Mitgliedschaft: Michael Adam, David Pilarczyk und Kai Wüstenhagen. Für 20 Jahre: Enrico Kuwald und Sabine Wendenburg. Für 25 Jahre: Uwe Burkart. Für 30 Jahre: Lutz Fritzenwanker, Gerd Sperling und Hans-Günther Waage.
Befördert wurden Guido Lenhart zum Oberfeuerwehrmann, Michael Adam und Lars Nordmann zum Hauptfeuerwehrmann.

Text: Mitteldeutsche Zeitung vom 07.03.05 Fotos: FF Aschersleben

Jubiläums Ausstellung
Anlässlich des 135- jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr sowie des 40- jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Aschersleben findet in der Zeit vom 21.09.2003 bis zum 30.11.2003 im Städtischen Museum Aschersleben eine Ausstellung über Geschichte und Gegenwart sowie perspektivische Projekte unserer Wehr statt. Die Ausstellung wird am 21.09.2003 um 11.00 Uhr durch den Oberbürgermeister der Stadt Aschersleben, Herrn Andreas Michelmann eröffnet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind recht herzlich eingeladen. Die Ausstellung wird ab dem 22.09.2003 zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums zu sehen sein. Die FF Aschersleben bedankt sich bei der Kreisvolkshochschule des Landkreises Aschersleben- Staßfurt, beim Museum der Stadt Aschersleben sowie bei allen an der Vorbereitung der Ausstellung beteiligten Personen.

Übergabe ELW 1
Anläßlich des Flugplatzfestes, welches im Rahmen der 1.250- Jahr Feier der Stadt Aschersleben stattfand, übergab der Oberbürgermeister der Stadt Aschersleben, Herr Andreas Michelmann, der FF Aschersleben am 29.06.2003 einen neuen ELW 1 zur Nutzung. Technische Daten zum Fahrzeug finden Sie unter der Rubrik Ausstattungen. Das Fahrgestell wurde durch das Autohaus Schmidt & Söhne aus Aschersleben geliefert. Der Innenausbau erfolgte durch die Gruber Fahrzeugbau GmbH in Halle/ Saale. Beide Firmen haben eine ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

Grundlehrgang in FF Aschersleben
Am 14.03.2003 begann in der FF Aschersleben wieder ein Grundlehrgang. Dieser Lehrgang wurde mit 16 Teilnehmern aus den FF Aschersleben, Giersleben und Wilsleben begonnen. Am 04.05 2003 schlossen 13 Teilnehmer, darunter 3 Frauen den Lehrgang erfolgreich ab. Auf Grund des hohen Anteils an Schichtarbeitern im Lehrgang gab es einige Probleme bei der Gestaltung des Ausbildungsplanes. Aber mit Hilfe der Lehrgangsteilnehmer konnte sichergestellt werden, dass alle Kameradinnen und Kameraden die erforderlichen Ausbildungsstunden absolvierten.

Text: Hagen Heinze FF Aschersleben Fotos: FF Aschersleben

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